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Ein Quartett fliegt zur WM nach Russland

Fußball

Uli Kopitz begleitet als NRW-Verantwortlicher das Kooperationsprojekt „Deutsch-Russische Fußballbrücken“ und machte sich auf die Suche nach jungen Fußballerinnen und Fußballern. Am 15. Juni steigen vier 18-Jährige nun in den Flieger und besuchen das Gastgeberland der Fußball-Weltmeisterschaft.

Schwerte

von Michael Doetsch

, 03.06.2018
Ein  Quartett fliegt zur WM nach Russland

Die Vorfreude auf die Fußball-WM in Russland ist deutlich spürbar: Mara Steinborn, Julian Höll, Uli Kopitz, Julian Stommel und Kim Potthoff (v.li.) präsentieren Zabivaka, das Maskottchen der Titelkämpfe. © Bernd Paulitschke

Bei der Fußball-Weltmeisterschaft in Russland hautnah dabei sein? Da mussten Kim Potthoff, Mara Steinborn, Julian Stommel und Julian Höll nicht lange überlegen. Die vier 18-Jährigen werden am 15. Juni in den Flieger nach St. Petersburg steigen, für zwölf Tage im WM-Gastgeberland bleiben und in Rostow gemeinsam mit Sportlern aus Pjatigorsk an einem Fußball-Turnier teilnehmen.

Möglich macht den Trip ein Kooperationsprojekt zwischen dem Deutsch-Russischen Forum, dem Deutschen Fußballbund (DFB) und der Brandenburgischen Sportjugend mit dem Titel „Deutsch-Russische Fußballbrücken“. Einer der Motoren dieses Projektes ist der Schwerter Uli Kopitz, dem zudem die Städtepartnerschaft der Ruhrstadt mit dem russischen Pjatigorsk am Herzen liegt.

Kopitz begleitet das Projekt als NRW-Verantwortlicher und machte sich auf die Suche nach jungen Fußballerinnen und Fußballern. Denn ein wesentlicher Teil des Projektes sind Turniere in St. Petersburg, Rostow und Sotschi – mit Beteiligung von 35 Jugendlichen aus dem ganzen Bundesgebiet, darunter auch das heimische Quartett. So wird das Eröffnungsspiel in Rostow von gemischten Mannschaften aus Schwerte/Pjatigorsk gegen Dortmund/ Rostow ganz im Sinne der Deutsch-Russischen Fußballbrücken durchgeführt. Zu diesem Event wird auch das Komitee-Mitglied der Duma der Stadt Pjatigorsk, zuständig für Kultur, Sport und Tourismus, Herr Bandurin, anreisen.

Dass das sportliche Abschneiden dabei nicht an allererster Stelle steht, ergibt sich aus dem Sinn und Zweck des Projektes. Denn die Begegnung mit russischen Jugendlichen wird sich ganz sicher nicht auf den sportlichen Vergleich beschränken. Viel mehr sei es als „Begegnungsplattform, auch für die Städtepartnerschaft Schwerte/ Pjatigorsk“ zu verstehen, sagt Kopitz. Wobei auch an zukünftigen Kontakten ganz im Sinne der Nachhaltigkeit gedacht wird. Dazu gehört zum Beispiel auch ein gemeinsames Public Viewing des WM-Spiels der Russen gegen Ägypten am 19. Juni, aber auch der Besuch des deutschen Spiels gegen Schweden am 23. Juni in Sotschi – logisch, dass sich die vier jungen Fußballer darauf besonders freuen.

Für die SpVg Berghofen und die A-Junioren des SC Hennen am Ball Kim Potthoff ist Schwerterin und spielt für die dritte Mannschaft der SpVg Berghofen in der Kreisliga. Mara Steinborn, die Kapitänin des NRW-Teams, ist Potthoffs Vereinskollegin und spielt in der zweiten Berghofer Mannschaft (Landesliga). Julian Stommel und Julian Höll spielen für die A-Junioren des SC Hennen. Die vier Jugendlichen werden nach ihrer Ankunft in Russland für diese Zeitung in loser Folge über ihre Erlebnisse berichten.