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Wenn die Hölle heiß wird

Dorsten Sonniges Wetter und schweißtreibende Temperaturen machten den Fahrern beim 24-Stunden-Rennen auf dem Nürburgring im Rahmen des Radsport-Events "Rad am Ring" buchstäblich die "Grüne Hölle" heiß. Zu diesem außergewöhnlich gutem Wetter passten auch die strahlenden Gesichter der Aktiven und Betreuer des Radsportclubs Dorsten.

Fast 2500 Fahrer nahmen allein oder in Teams das 24-Stunden-Rennen in Angriff, dabei gingen in der Konkurrenz der Vierer-Mannschaften 454 Teams an den Start. In diesem riesigen Teilnehmerfeld übertrafen die beiden Quartetts des RSC Dorsten, die mit dem Ziel einer Top-50-Platzierung angereist waren, mit den Plätzen 25 und 704 gefahrenen Kilometern (mit Michael Erbe, Robert Killisch, Stephan Rokitta und Ralf Weiß) sowie 87 (mit Christian Arndt, Markus Bäumler, Markus Emming und Peter Große-Geldermann) die Erwartungen.

Gut vorbereitet reisten die bestens organisierten Mannschaften des RSC bereits am Vortag des Rennens an. Die 15-köpfige Crew, bestehend aus acht Fahrern sowie sieben Betreuerinnen und Betreuern, bezog in unmittelbarer Nähe des Nürburgrings Quartier. Vor Ort wurde die Gelegenheit genutzt, sich auf die topografischen Gegebenheiten der Eifel einzustellen und letzte taktische Maßnahmen zu trainieren.

Aus der ersten Reihe

Hoch motiviert gingen die Fahrer dann am Samstag ins Rennen. Als Startfahrer des ersten Teams ergatterte Stephan Rokitta einen Platz in der ersten Reihe. Durch diese gute Ausgangsposition konnte das Quartett bereits in den ersten Runden eine Top-40-Platzierung erobern.

Für das zweite Dorstener Team ging Markus Emming aus den hinteren Reihen auf die Startrunde. Doch das Team arbeitete sich dann mit einer erstaunlichen Aufholjagd innerhalb weniger Runden unter die besten 120 Teams.

Bis zum Abend behauptete die erste Mannschaft ihre Platzierung und das zweite Quartett kämpfte sich unter die ersten 100 Teams. In der Nacht konnten dann die Platzierungen insbesondere durch die Fahrer mit Wechselschicht-Erfahrung weiter verbessert werden.

Überraschung

Bei Sonnenaufgang wurden sowohl Fahrer als auch Betreuer mit einem unerwarteten Platz unter den Top 30 für die erste Mannschaft und mit einem Top-100-Platz des zweiten Quartetts überrascht. Michael Erbe konnte dann als Schlussfahrer für das erste Team, das zwischenzeitlich sogar einmal auf dem 22. Platz lag, den 25. Platz sichern. Das zweite Team mit Christian Arndt als Schlussfahrer machte noch einen Sprung auf den 87. Platz.

Zahn ausgebissen

Es mangelte auch nicht an Kuriositäten. Markus Bäumler biss sich an der Auffahrt zur Hohen Acht buchstäblich die Zähne aus; er biss derart fest zu, dass ihm ein Zahn abbrach. Ralf Weiß traf in einer seiner Runden auf den ehemaligen Querfeldein-Weltmeister Klaus-Peter Thaler, der mit dem Team "Tour der Hoffnung" für einen guten Zweck an den Start ging. Und schließlich putzte Markus Emming seinen Team-Kameraden Peter Große-Geldermann, der seiner Equipe durch seinen Einsatz eine zusätzliche Runde ermöglichte, und Christian Arndt, der die letzte Runde bestritt, die ohnehin schon blitzblanken Rennschuhe.

Weitere Infos finden Sie unter www.rscdorsten.de

www.rad-am-ring.de

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