Diese Website verwendet Cookies. Cookies gewährleisten den vollen Funktionsumfang unseres Angebots, ermöglichen die Personalisierung von Inhalten und können für die Ausspielung von Werbung oder zu Analysezwecken gesetzt werden. Lesen Sie auch unsere Datenschutz-Erklärung

Fußball

Wulfen geht in Stadtlohn unter

WULFEN Aufsteiger Blau-Weiß Wulfen verpasste es in der Bezirksliga 11, den Sieg gegen Lippramsdorf in Stadtlohn zu vergolden. Dabei ging die Elf sogar in Führung.

Wulfen geht in Stadtlohn unter

Wulfens Mike Szesny (r.) läuft hier gegen Stadtlohns Jens Büsker (l.) ins Leere.schley

Am Donnerstag hatte sich der SC Blau-Weiß Wulfen mit dem nicht eingeplanten Sieg über Lippramsdorf selbst die schönste Steilvorlage für ein perfektes Osterwochenende gegeben. Am Ostermontag stießen die Blau-Weißen in Stadtlohn aber auch selbst alles wieder um.

Bezirksliga 11

SuS Stadtlohn II - BW Wulfen

5:1 (3:1)

Mit einem Sieg hätte Wulfen seinen Vorsprung auf die Abstiegsränge auf acht Punkte ausbauen können, so bleiben es fünf. Wobei die Konkurrenten Stadtlohn und Buldern allerdings zwei Spiele weniger als die Blau-Weißen haben. Im schlimmsten Fall können sie also an der Elf von Trainer Detlef Albers vorbeiziehen. In Stadtlohn ging es also um einen Big Point.

Wulfen begann auch gut und ging durch Dominik Pawlak sogar in Führung (12.). Die Welt war eigentlich in Ordnung, doch in den Köpfen der Wulfener Spieler machte es nach diesem frühen Tor offenbar „Klick“. Sicherheit aufgrund der Führung? „Weit gefehlt“, meinte Wulfens Sportlicher Leiter Christian Maag: „Es gab einen kompletten Bruch. Wir haben danach alles vermissen lassen. Das war ein enttäuschendes und ernüchterndes Ergebnis.“

Die Wulfener Verunsicherung zeigte sich in krassen Fehlern, die zu den ersten beiden Stadtlohner Toren führten (27., 32.). Dass noch vor der Pause das 3:1 fiel, machte die Ausgangslage für die zweite Halbzeit natürlich noch schlechter. Doch von einem Aufbäumen waren die Gäste ohnehin meilenweit entfernt.

„Da war keine Kampfbereitschaft, keine Einstellung, keine Lauflust“, klagte Christian Maag: „Ein ganz, ganz schlechter Auftritt, der das Ergebnis des Lippramsdorf-Spiels leider in den Schatten stellt.“

Und Stadtlohn? „Ohne ihnen etwas zu wollen: Das war auch keine Übermannschaft, aber die wollten gewinnen. Das hat man gespürt“, fasste Wulfens Sportlicher Leiter zusammen. Bis zum nächsten Wochenende müsse nun sehr viel „schlagartig besser werden“, forderte Maag. In Stadtlohnhabe die Mannschaft „kollektiv versagt. Da fehlen mir fast die Worte“.

BWW: Neumann; Habicht (56. Kadereit), Niels Genieser, Nagel, Bischof (46. Szesny), Czapka, Bruns, Ziegler (80. Burger), Pawlak, Nico Genieser, Brüggemann.

Tore: 0:1 Pawlak (12.); 1:1 Kaya (27.); 2:1 Böing (32.); 3:1 Schmittmann-Wehning (37.); 4:1 Büsker (88.); 5:1 Rhein (90.+3).

Anzeige
Anzeige