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"Zehnerpack" in 48 Stunden

Bezirksliga-Fußball

SÜDLOHN Zehn Gegentore in zwei Heimspielen: Binnen 48 Stunden bezog Schlusslicht SC Südlohn gleich zwei herbe Heimpleiten. Am Samstag unterlag der SC Fortuna Seppenrade mit 1:3, gestern folgte ein deprimierendes 3:7 gegen Brukteria Rorup.

05.04.2010
"Zehnerpack" in 48 Stunden

<p>Michael Thomes (l.) und der SC Südlohn kassierten am Karsamstag eine 1:3-Niederlage gegen Fortuna Seppenrade - am gestrigen Ostermontag setzte es im Heimspiel gegen Brukteria Rorup gar eine 3:7-Schlappe. <p></p> </p>

45 Minuten sah es am Samstag eigentlich so aus, als ob der SC ein angenehmes Osterwochenende verleben sollte. Matthias Röttger hatte Südlohn nicht unverdient in Führung gebracht (23.), die Mannschaft hatte den Gegner aus Seppenrade im Griff. Dies änderte sich nach rund einer Stunde. Mit dem Ausgleich durch Marco Habicht (63., Foulelfmeter) schienen sämtliche guten SC-Vorsätze wie weggeblasen. Nur zwei Minuten später legte Dirk Nieländer für die Fortuna nach, Jörn Krusa machte eine Viertelstunde vor Spielende den "Sack zu". "Die zweite Hälfte war die mit Abstand schlechteste seitdem ich Trainer bin", fasste Interimscoach David Kraft die Leistung seiner Mannen nach der Pause zusammen.

Diese Meinung sollte er am gestrigen Nachmittag allerdings revidieren. Die Partie gegen Brukteria Rorup hatte zwei Protagonisten: Markus Schmittmann-Wehning, der sämtliche drei Treffer für die Gastgeber anbringen konnte, sowie Andre Merfeld, der zu den sieben Roruper Toren gleich vier beisteuerte. In den ersten 45 Minuten lieferte die der "freundliche Gastgeber" eine Vorstellung ab, die eines Bezirksligisten absolut unwürdig war. Zweimal Merfeld (9., 39.) und Markus Langener (18.) konnten quasi nach Belieben einschieben. Zudem unterlief Kraft zu allem Überfluss noch ein Eigentor (30.). "Nach der Pause hat die Mannschaft dann wenigstens noch Moral gezeigt", sah Kraft nach dem Seitenwechsel eine Steigerung seiner Elf. Mit seinen drei Toren brachte Schmittmann-Wehning den SC heran (58.; 70.; 80.), abermals Merfeld erzielte das zwischenzeitliche 2:5 (77.). "Dieses Ergebnis hätten wir dann nach Hause bringen müssen", zeigte sich Kraft endgültig konsterniert angesichts der Tatsache, dass seine Elf in der Schlussminute noch zwei weitere Gegentore durch Mirko Bertelsbeck und Merfeld zuließ.

ms