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Zum Spiel gibt's 30 Kilo Bratkartoffeln

SCHWERTE In sportlicher Hinsicht spielen die Fußballer der SG Eintracht Ergste nicht ganz die erste Geige – was das Drumherum der Heimspiele angeht, aber sehr wohl. So kommt es vor, dass es zur Partie 30 Kilo Bratkartoffeln gibt. So wie am vergangenen Wochenende.

Zum Spiel gibt's 30 Kilo Bratkartoffeln

Oktoberfest rund ums Waldstadion Bürenbruch (v.l.): Astrid, Mechthild, Regina, Oliver, Dirk, Sandra, „Fanta“ und Angelika haben sichtlich gute Laune.

Möglich macht dies ein „Vergnügungsausschuss“ um das Ergster Original „Fanta“ Harde. Gemeinsam mit Dirk Hesse und Uwe Gutsche entstehen beim regelmäßigen Zusammentreffen am „runden Tisch“ im Haus Schneider die Ideen, nach denen jedes Heimspiel der Eintracht-Fußballer unter ein bestimmtes Motto gestellt wird – mal ein bisschen kleiner, mal aber auch mit durchaus beachtlichem Aufwand. So wie am vergangenen Sonntag, als rund ums Waldstadion Bürenbruch das „Oktoberfest“ gefeiert wurde. Entsprechend zünftig ging‘s ab – mehr als zwei Dutzend fleißige Helfer waren da in Dirndl oder Lederhosen zu sehen, um bayrische Spezialitäten und mehr an den Mann (oder auch die Frau) zu bringen. Und das Angebot fand reißenden Absatz. Weit über 300 Leute seien über den Nachmittag verteilt am Sportplatz gewesen, schätzt „Fanta“ Harde, der die offenbar höchst gelungene Aktion als „super Sache“ bezeichnete und dies mit ein paar Zahlen belegte: Fünfeinhalb Meter Leberkäs‘ waren ebenso ruckzuck weg wie 30 Kilo Bratkartoffeln oder 10 Kilo Bohnensalat. „Die letzten vier Haxen haben wir sogar versteigert“, erzählt Harde, dessen Aktionen im Ortsteil schon fast so etwas wie Kult-Status erreicht haben. Nach dem Spiel kam auch noch der Spielmannszug zum Sportplatz kam. Bis in den Abend feierten die Leute weiter, ehe zum Ausklang noch im „Haus Schneider“ weiter „gezaubert“ wurde.Fußballplatz wird zur Kommunikations-Plattform Besonders gefreut habe er sich, so Harde, dass am Sonntag auch viele Frauen und auch Auswärtige den Weg ins Waldstadion gefunden hatten, die gar nicht unbedingt des Fußballs wegen gekommen waren. Viel mehr wissen sie, dass man am Rande des Spiels ansprechend beköstigt wird und zudem jede Menge Leute zu einem Pläuschchen trifft – die Heimspiele der Ergster Kicker als Kommunikations-Plattform. Daran dürfte sich auch an den kommenden Sonntagen nichts ändern. Zwar werden die nächsten Aktionen sicherlich nicht die Größenordnung des Oktoberfestes haben, aber dass „Fanta“ und Co. wieder etwas auf die Beine stellen werden, steht außer Frage. „Keine Sorge, die Ideen gehen uns nicht aus“, sagt Harde lachend – lassen wir uns überraschen, was als nächstes kommt.

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