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"Zweites Zuhause im Verein"

09.10.2007

Vreden Eine qualifizierte Ausbildung der Jugendtrainer sieht das Projekt der Deutschen Sporthochschule (DSHS) Köln in Zusammenarbeit mit der SpVg Vreden auf der einen Seite vor als Fundament für die entsprechende Förderung der Nachwuchsfußballer.

Daneben zeigt Udo Liebert, wissenschaftlicher Angestellter der DSHS und Mitarbeiter von Projektleiter Prof. Dr. Hans Peter Brandl-Bredenbeck, einen weiteren Aspekt auf, nach dem Kinder und Jugendliche an den Verein gebunden werden können: Konzepte zur frühzeitigen, selbstständigen und eigenverantwortlichen Einbindung in das aktive Vereinsleben sehen einen ganzen Möglichkeiten-Katalog vor: Mitarbeit oder sogar "Pflege" von Internetseiten des Vereins sowie Aufgaben als Betreuer oder Trainer jüngerer Vereinsmannschaften könnten die Bindung zum Verein erheblich stärken - und darauf zielt das Projekt (auch) ab. "Wir wollen die Strukturen so anlegen, dass der Verein SpVg Vreden für ihre jugendlichen Mitglieder so etwas wie ein ,zweites Zuhause' werden könnte", umreißt Liebert den großen Projekt-Gedanken.

Im Rahmen eines ganzheitlichen Ansatzes könnten dann auch die Aspekte wie "Sport und Ernährung" oder "Sport und Gesundheit" einfließen - oder sogar die aktive Unterstützung bei der Hausaufgabenhilfe und -betreuung, die der Fußballclub mittelfristig anpeilt.

"Unser Vereinsheim-Neubau böte zumindest räumlich gesehen die Möglichkeit einer Betreuung. Wir gehen die übersportliche Jugendarbeit, die das Projekt ebenso beinhaltet, mit viel Ehrgeiz an. Und wir erhoffen uns ebenso viel davon", betont Christoph Kondring, Vorsitzender der SpVg Vreden. bml