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0:3 - Spitzenreiter Erkenschwick zu clever für Henrichenburg

RN-Spiel des Tages

CASTROP-RAUXEL Am 24. Spieltag der Kreisliga A Ost Recklinghausen musste sich der TuS Henrichenburg (9.) dem Spitzenreiter FC Erkenschwick mit 0:3 (0:0) geschlagen geben. Dabei began das RN-Spiel des Tages recht gut für die Jungs von der Lambertstraße.

von Von Philip Wihler

, 11.04.2010
0:3 - Spitzenreiter Erkenschwick zu clever für Henrichenburg

Henrichenburg (in Rot-Weiß) musste sich Erkenschwick geschlagen geben.

Schon nach sechs Minuten hatte der TuS die erste Chance durch A-Junior Christian Wolf: Nach einem langen Zuspiel von Renè Niewind setzte sich Wolf gegen seinen Manndecker durch, aber der anschließende Schuss war zu lasch - Chance vertan. In der Folgezeit entwickelte sich ein offener Schlagabtausch. Die größeren Chancen hatten jedoch die Gäste auf ihrer Seite. So zum Beispiel in der 30. Minute, als der FCE-Spielmacher Nikolas Poslednik bis zur Henrichenburger Grundlinie durchdribbelte und auf den in der Mitte wartenden Sebastian Purchla (vormals VfB Habinghorst) passte. Der aber traf das freie Tor nicht.

Keine zehn Minuten später kam es dann wohl zum spielentscheidenden Moment – entstanden aus einem Vorteil für die Castrop-Rauxeler „Nordlichter.“ Renè Niewind konnte nach einem schönen Sololauf nur noch durch ein Foul im gegenerischen Strafraum gestoppt werden. Zum fälligen Strafstoß trat er selbst an und verschoss. Solche Chancen gegen den Tabellenführer auszulassen, rächt sich oft. Denn wie sich herausstellte, fanden die Erkenschwicker besser ins Spiel und ließen den Henrichenburgern fast keine Chance mehr. In der 54. Minute kamen sie durch einen fragwürdigen Elfmeter zur 1:0-Führung: Dass der Henrichenburger Sven Fischer ein Foul gespielt hatte, stand außer Frage. Die Zuschauer und auch Erkenschwick-Trainer Peter Poslednik sahen das Foul außerhalb des Strafraums. Poslednik: „Der Elfmeter war glücklich.“

Den endgültigen K.o. versetzte den TuS-lern dann Sebastian Purchla. Durch einen Doppelpack binnen sieben Minuten (63./70.) erhöhte er auf 3:0. Den ersten Ball grätschte er ins Tor und beim zweiten mal schloss er eine gute Einzelaktion erfolgreich ab. Trotz dieser Niederlage, kann man der Mattukat-Elf keinen Vorwurf machen: Sie haben gekämpft und spielten gerade in der ersten Halbzeit guten Fußball.