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1. FC Köln

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Top-Favorit Köln leistete sich in der Hinrunde einen Ausrutscher nach dem anderen, selbst durch die spektakuläre Verpflichtung von Trainer Christoph Daum kam für die «Geißböcke» nicht die erhoffte Wende zum Guten. «Im Fußball muss man manchmal durch ein Tal der Tränen gehen», gab Rückkehrer Daum den FC-Fans mit auf den Weg ins neue Jahr. Nach 17 Spieltagen waren die Kölner auf dem zehnten Rang bereits zwölf Punkte von einem ersehnten Aufstiegsplatz entfernt. Kölns Präsident Wolfgang Overath glaubt dennoch fest daran: «Das wird keine leichte Aufgabe, doch in 17 Spielen ist es noch zu schaffen.»

Um das Unmögliche doch noch möglich zu machen, wurden in der Winterpause gleich vier Neuzugänge verpflichtet. Drei Brasilianer und ein Norweger sollen das Spiel der «Geißböcke» beleben. Marius Johnsen und Fabio Luciano verstärken die Abwehr, André Ceara ist für Kreativität im Mittelfeld verantwortlich und Tiago soll im Sturm für die nötigen Tore sorgen.

Der 53 Jahre alte Wunschkandidat Daum übernahm nach dem 11. Spieltag die Nachfolge des glücklosen Schweizers Hanspeter Latour. Für Daum war es eine «Herzensangelegenheit» den Trainerposten beim FC zu übernehmen. Dabei drohte das Bemühen der Rheinstädter den Erfolgscoach zu verpflichten zunächst zu scheitern, bevor es zur spektakulären Kehrtwende kam. «Wir sind der Überzeugung, dass das die optimale Lösung für uns ist», sagte FC-Manager Michael Meier nach der Einigung.

Den Umbruch beim 1. FC Köln leitete Manager Meier schon lange vor dem endgültigen Abstieg aus der Bundesliga und dem daraufhin unvermeidlichen Abgang von Sturmtalent und Kapitän Lukas Podolski zum FC Bayern ein. Der erste Baustein war die Verpflichtung des Schweizers Latour, der im Januar 2006 das Traineramt von Uwe Rapolder übernahm. Die Latour-Lösung sollte von Anfang an für Neuaufbau und Kontinuität stehen. Auch nach dem vierten Absturz der «Geißböcke» in die 2. Liga.

Daher sorgte der Weggang von weiteren Stammkräften wie Marco Streller (VfB Stuttgart), Albert Streit (Eintracht Frankfurt) oder Marcus Feulner (FSV Mainz) bei der Vereinsführung für keine großen Sorgen. Von einem gesunden Schnitt war die Rede. Mit Zugängen wie Thomas Broich (Bor. Mönchengaldbach) und Pekka Lagerblom (Werder Bremen) oder der Entwicklung eines offensiven Patrick Helmes, hatte Latour keinen Zweifel am direkten Wiederaufstieg und einer längerfristigen Zukunft in der Bundesliga. Er wolle der Mannschaft ein neues Gesicht geben.

(Stand: Januar 2007)

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