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1024 Starter - nur drei fehlen zum neuen Rekord

Westerwinkellauf Herbern

Drei Starter fehlten zum Rekord. 1024 Läufer gingen beim Westerwinkellauf in Herbern auf die Strecken, exakt zwei weniger als 2009. Oliver Schuschel, Organisationsleiter des Westerwinkellaufs, strahlte trotzdem.

HERBERN

von Von Heinz Overmann

, 07.11.2011

„Es ist alles sehr positiv verlaufen, die Rückmeldungen der Teilnehmer und Helfer waren sehr erfreulich“, so Schuschel. Die stolze Teilnehmerzahl überraschte, so Schuschel, denn „wegen der Ferien haben wird damit nicht gerechnet.“ Im sportlichen Bereich gab es dagegen am Samstag keine echten Überraschungen. Lediglich ein Streckenrekord wurde geknackt. Mercedes Pender (ESC Hamm) schaffte auf der Schlossrunde (2,8 Kilometer) nicht nur das Kunststück, als Gesamt-Erste durch das Ziel zu laufen, sie unterbot mit 10:55 als erste Frau die Elf-Minuten-Marke und verbesserte die alte Bestmarke von Carolin Kutter (SC Eintracht Hamm) um sechs Sekunden.

Die sportlich „wertvollste“ Zeit lief Peggy Lange-Austrup, mit 37:41 Minuten schnellste Frau über zehn Kilometer. Vor ihr erreichten nur sechs Männer das Ziel, unter ihnen Stephan Morawski aus Werne. Er wurde mit 35:51 Minuten Zweiter hinter Christian Härtel (SCE Hamm). Fünf Kilometer konnte Morawski mithalten, dann musste er Härtel ziehen lassen. „Ich bin überglücklich, ich bin erstmals unter 36 Minuten geblieben“, sagte der 29-jährige Polizeibeamte, der schnellster Werner war. Als Achter erreichte Patrick Glombek in 37:33 Minuten das Ziel, der damit Vereinsmeister des TV Werne wurde. Der Turnverein nutzte den 10 Kilometer-Lauf, wie auch der FC Nordkirchen, für Vereinsmeisterschaften. Bei den Frauen war Claudia Nachtwey (41:40 Minuten) beste Wernerin.

Über fünf Kilometer war Leonard Reinke (Hamm) mit 16:23 Minuten der überlegene Sieger. Platz fünf belegte Marvin Pufahl (TV Werne) in 17:58 Minuten. Bei den Frauen war Melanie Kionka nicht gefordert und siegte in 19:23 Minuten vor Andrea Gabriel (LSF Werne). Für Gabriel war es der erste Wettkampf nach ihrer Verletzung in der Hammer Winterserie, daher war sie auch mit der Zeit von 19:23 Minuten sehr zufrieden. Kleine Unstimmigkeiten gab es wegen des Starterfeldes, das aus Läufern und Walkern bestand. „Wir werden prüfen, ob wir die Walker etwas zeitversetzt starten lassen“, so Schuschel.

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