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1:2 in Düsseldorf: St. Pauli verliert Kontakt zur Spitze

Düsseldorf. Nach einem Remis und zwei Siegen gibt es für den Hamburger Zweitligisten beim neuen Spitzenreiter wieder eine Niederlage. Der Anschlusstreffer von Aziz Bouhaddouz kommt für die Kiezkicker zu spät.

1:2 in Düsseldorf: St. Pauli verliert Kontakt zur Spitze

Düsseldorfs Takashi Usami jubelt über seinen Treffer zum 2:0. Foto: Bernd Thissen

Die Zweitliga-Fußballer des FC St. Pauli haben die Aufstiegsränge wieder aus dem Blick verloren. Nach zuletzt drei Spielen ohne Niederlage unterlagen die Kiezkicker am Sonntag vor 37 208 Zuschauern 1:2 (0:1) bei Fortuna Düsseldorf. Durch die Tore von Andre Hoffmann (9.) und Takashi Usami (74.) eroberten die Gastgeber mit 47 Punkten die Tabellenspitze. Der FC St. Pauli (34), für den Aziz Bouhaddouz in der Nachspielzeit (90.+1) traf, fiel auf Rang zehn zurück und kann am Montag noch vom FC Ingolstadt überholt werden.

„Insgesamt geht der Erfolg für Fortuna Düsseldorf in Ordnung“, sagte St. Paulis Trainer Markus Kauczinski nach der Partie: „Sie waren das eine Tor besser. Dennoch bin ich mit dem Auftreten meiner Mannschaft zufrieden. Wir waren nah dran, leider hat es nicht ganz gereicht.“

Nach einem couragierten Beginn wurden die Hamburger gleich beim ersten Standard der Fortunen eiskalt erwischt. Der aufgerückte Düsseldorfer Innenverteidiger Hoffmann hängte in der neunten Minute Christopher Avevor ab und drückte den von Usami getretenen Eckball mit der Hüfte ins Tor.

Die Hamburger zeigten sich vom frühen Rückstand unbeeindruckt und kamen durch Jeremy Dudziak (17.) und Bouhaddouz (26.) zu ersten Gelegenheiten. In der 35. Minute setzte Avevor dann eine Hereingabe von Waldemar Sobota aus fünf Metern neben das Tor, und in der Nachspielzeit der ersten Hälfte verpasste Bouhaddouz gleich zweimal den Ausgleich. Erst wurde der Marokkaner vom Düsseldorfer Keeper Raphael Wolf an der Strafraumgrenze angeschossen. Von der Schulter des Hamburger Angreifers klatschte der Ball an den Pfosten. Wenig später verpasste Bouhaddouz aus abseitsverdächtiger Position.

Nach dem Seitenwechsel erarbeiteten sich die Düsseldorfer ein klares Chancenplus, scheiterten aber immer wieder an Robin Himmelmann. In der 56. Minute wehrte der St. Pauli-Keeper eine Gelegenheit von Rouwen Hennings aus der Nahdistanz ab, zwei Minuten später entschärfte er einen Usami-Fernschuss. Das 2:0 durch den Japaner aus gut 20 Metern (74.) konnte aber auch der beste Hamburger nicht verhindern. In der Nachspielzeit staubte Bouhaddouz zum 1:2 ab. Zu mehr reichte es für die Gäste aber nicht.

Am kommenden Samstag empfangen die Hamburger Eintracht Braunschweig zum Nordduell. Ob Mittelfeldmann Sobota dann mit von der Partie sein kann, ist fraglich. Der Pole war in der zweiten Halbzeit umgeknickt und wurde durch Cenk Sahin ersetzt.

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