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1,3 Milliarden Euro EU-Gelder sind im Topf

DÜSSELDORF 1,3 Milliarden Euro sind bis 2013 im EU-Topf für die regionale Wirtschaftsförderung in NRW – für die besten Ideen im Bereich Chemie und Kunststoff (30 Millionen) sowie Kultur- und Kreativwirtschaft (sieben Millionen) hat das Land gestern die erste Runde des Wettbewerbs eröffnet.

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Im Vergleich zur früheren Praxis gibt es mehrere entscheidende Neuerungen:

Um Fördermittel können sich erstmals Akteure aus ganz NRW bewerben , die sich mit ihren Konzepten einer Fachjury stellen müssen. Zudem dürfen für die notwendige fünfzigprozentige Kofinanzierung der EU-Gelder, die das Fördervolumen auf 2,6 Milliarden erhöhen, erstmals nicht nur öffentliche, sondern auch private Mittel eingesetzt werden.

„Stärken stärken“

NRW-Wirtschaftsministerin Christa Thoben erhofft sich durch diese Neuorientierung die „Stärken zu stärken“: „Unabhängige Standortanalysen bescheinigen gerade der Rhein/Ruhrschiene Bestnoten gegenüber allen anderen Regionen in Deutschland. Diese Dynamik gilt es zu nutzen und zu verstetigen“, sagte sie gestern in Düsseldorf.

Beteiligen können sich neben klein- und mittelständischen Unternehmen auch Freiberufler, Universitäten und Forschungsinstitute. Im Bereich Kreativwirtschaft – Musik, Theater Film-, Fernsehwirtschaft, Design, Mode, Architektur – entscheidet die Jury bereits am 30. November, bei Chemie und Kunststoff im Februar 2008. Grundsätzlich gilt laut Thoben: „Je innovativer und arbeitsplatzintensiver ein Wettbewerbsvorschlag, desto höher die Chancen“.

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