16-Jähriger nach Reizgas-Vorfall in Schule tatverdächtig

Ein 16-Jähriger soll für den Reizgas-Vorfall in einem Schulzentrum in Haan bei Wuppertal mit 31 verletzten Schülern verantwortlich sein. Der Jugendliche sei verdächtig und bereits befragt worden, sagte eine Polizeisprecherin am Freitag. Zuvor seien Hinweise von Schülern auf den 16-Jährigen eingegangen. Weitere Details zu dem Tatverdächtigen und einem Motiv nannte die Sprecherin zunächst nicht. Zuvor hatte der WDR berichtet.

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Haan

, 29.09.2017, 10:49 Uhr / Lesedauer: 1 min
Rettungsfahrzeuge stehen vor einer Schule. Foto: Klaus-Dieter Häring

Rettungsfahrzeuge stehen vor einer Schule. Foto: Klaus-Dieter Häring

In dem Schulzentrum bei Düsseldorf war am Donnerstag Reizgas - vermutlich Pfefferspray - versprüht worden. Das Gas verbreitete sich im Foyer, einem Flur und in einigen Klassenzimmern. Rettungskräfte aus umliegenden Städten eilten zur Hilfe bei dem Großeinsatz. Sieben Notärzte untersuchten vor Ort 126 der rund 900 Schüler. Einige klagten über Atemwegsreizungen, Augenbrennen und Übelkeit. Einer der Betroffenen wurde den Angaben zufolge schwer verletzt.