Diese Website verwendet Cookies. Cookies gewährleisten den vollen Funktionsumfang unseres Angebots, ermöglichen die Personalisierung von Inhalten und können für die Ausspielung von Werbung oder zu Analysezwecken gesetzt werden. Lesen Sie auch unsere Datenschutz-Erklärung
Anzeige

1899 Hoffenheim

Anzeige

Ist Erfolg wirklich planbar? Nimmt man auf den Aufsteiger 1899 Hoffenheim genauer unter die Lupe, scheint es so zu sein. Millionen vom Mäzen und ein ausgeklügeltes Konzept machen's möglich. SAP-Mitbegründer Dietmar Hopp will mit dem Dorfverein in die Bundesliga marschieren. Den Anfang machte der jetzige Assistent von Bundestrainer Joachim Löw, Hansi Flick, der mit dem Club den Sprung in die Regionalliga Süd schaffte. Dort übernahm der ehemalige Schalke-Coach Ralf Rangnick in Hoffenheim das Ruder und führte den Kader mit Bundesliga erfahrenen Spielern gleich in seiner ersten Amtszeit in die zweite Liga.

Der Siegeszug des Projekts «Hoffenheim» schein nicht aufzuhalten zu sein. Für den Erfolg wurde erneut kräftig in die Kasse gegriffen ? allerdings weniger in die Mannschaft, als in den Trainerstab. Mit gleich sieben Trainern ist 1899 Hoffenheim einer der Spitzenreiter im deutschen Profi-Fußball. «Noch nie hatte ich so viele Assistenten zur Verfügung, egal ob beim VfB Stuttgart, in Hannover oder bei Schalke», schwärmt Rangnick. Unter anderem stehen dem «Fußball-Professor» der Psychologe Hans-Dieter Hermann, der auch zum Stab der DFB-Elf gehört, Co-Trainer Achim Sarstedt, jahrelang Assistent von Volker Finke beim SC Freiburg sowie der frühere Hockey-Bundestrainer Bernhard Peters zur Seite.

Aber auch der 1899-Kader wurde für die erste Saison im bezahlten Fußball aufgestockt. Der fünffache schwedische Nationalspieler Per Nilsson kam vom norwegischen Erstligisten Odd Grenland in die baden-württembergische Provinz. Zuvor wurden bereits Vedad Ibisevic von Alemannia Aachen, Isaac Vorsah aus Ghana und Tobias Weis von den Stuttgarter Amateuren in den «Millionärs-Club» gelockt.

(Stand: Juli 2007)

THEMEN

Anzeige
Anzeige