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2:1 - Merklinde kann doch gewinnen

Bezirksliga 15

CASTROP-RAUXEL Am weißen Sonntag bleibt auch die Weste des SuS Merklinde weiß: Mit einem überraschenden, aber verdienten, 2:1-Sieg setzte sich die Elf von Spielertrainer Toni Kotziampassis in der Fußball-Bezirksliga gegen den Tabellendritten FC/JS Hillerheide durch.

von Von Jürgen Weiß

, 11.04.2010
2:1 - Merklinde kann doch gewinnen

Benjamin Jakob von SuS Merklinde.

Diese drei Punkte gehen runter wie Butter. Nach den zuletzt drei unglücklichen Spielen, die in dem nicht mehr für möglich gehaltenen Remis in der Nachspielzeit gegen Waltrop gipfelten, musste hier nicht mit einem Erfolg gerechnet werden. Die Gäste standen einen Punkt hinter Obercastrop auf dem dritten Rang und werden sich heimlich Titelchancen ausgerechnet haben. Als die Merklinder sieben Minuten lang das Donnerstagabend-Dilemma sichtlich noch nicht verarbeitet hatten, nährten sich die Heider Hoffnungen, dass ihre treffsichere Sturmabteilung in Merklinde pfündig werden kann. Gleich in der 1. Minute sorgte Ersatzkeeper Benjamin Abdija, der für den beruflich verhinderten David Kulina zwischen den Pfosten stand, für Atemanhalter in den eigenen Reihen. Seinen Patzer, als er einem Gegenspieler den Ball in die Beine spielte, bügelte er mit einer Grätsche zur Ecke wieder aus.

Zwei weitere Aufreger sollten folgen. Da tickte der Ball (5./7.)zum Glück nur auf die Torlatte. Plötzlich war es vorbei mit der Hillerheider Herrlichkeit. Die Platzherren übernahmen die Hausmacht. Stefan Kitowski schickte seinen Trainer in die Gasse und der „Toni“ zeigte beim 1:0 (17.) alte Torjäger-Qualitäten. Die Gäste geschockt. Vor allem als Marcel Struckmeyer einen tollen Schuss an den Innenpfosten nagelte. Leider flutschte die Kugel mit dem falschen Effet ins Feld zurück. Dann war es Benjamin Jakob, der das überfällige 2:0 auf dem Fuß hatte. Klappte noch nicht. Nach der Pause schien das Spiel zu kippen. Merklinde gab zu viele Räume frei und machte doch das erlösende 2:0 (82.) durch Stefan Kitowski. Aber was heißt schon Erlösung? Hillerheide kam trotz Unterzahl (Rote Karte 77.), zum 1:2 (89.). Die Zitterei ging wieder los.