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Reitsport: Pony-Meeting des RV Legden

250 Nachwuchsreiter am Start

Legden Hochbetrieb herrscht auf der Anlage des RV Legden, die Arbeiten für das Turnier waren am Mittwoch noch nicht abgeschlossen. Alles läuft aber nach Plan.

250 Nachwuchsreiter am Start

Anne Götter vom Birkenhof Eppingen hat im Vorjahr die Springprüfung der Klasse M** mit Stechen gewonnen. Foto: Johannes Kratz Foto: Johannes Kratz

Der Reitverein Legden erwartet am Wochenende Ponyreiter aus der gesamten Bundesrepublik zum 20. Pony-Meeting in der Reithalle im Bleikenkamp. Da gab es im Vorfeld einiges an Arbeiten zu erledigen. So hat der Verein zusätzliche Zeltställe für die Ponys der Gäste aufgestellt. Wir haben am Mittwochmittag mit dem Vorsitzenden Charly Meiß geredet.

Hallo Herr Meiß. Am Donnerstag um 13 Uhr beginnt das Turnier. Wie ist der aktuelle Stand 24 Stunden vor dem ersten Start?

Die Ponyreiter können kommen. Wir sind gerade dabei, die abschließenden Arbeiten durchzuführen. Die Reithalle und die Hallenbanden müssen noch geschmückt werden. Am Abend bauen wir dann den Parcours für die erste Prüfung auf. Alles läuft wie geplant.

Wie viele Helfer sind im Einsatz, um die viertägige Veranstaltung über die Bühne zu bringen?

Mehr als 100 Vereinsmitglieder sind in diesem Jahr in der Vorbereitung und an den vier Turniertagen mit dabei. Sie tragen mit dafür Sorge, dass sich unsere Gäste bei uns wohlfühlen.

Wie groß ist das Teilnehmerfeld beim 20. Ponymeeting?

Wir erwarten 2017 etwas mehr als 700 Ponys und an die 250 Ponyreiter.

Haben auch Reiter aus den Nachbarländern gemeldet?

Die Reiter kommen aus der gesamten Bundesrepublik. Die weitesten Anreisen müssen Teilnehmer aus München und aus Schleswig-Holstein auf sich nehmen. Gäste aus dem Ausland erwarten wir in diesem Jahr nicht.

Können Sie sich noch an die Anfänge des Pony-Reitsports beim Reitverein Legden erinnern?

Der Ponyreitsport hatte beim RV Legden schon immer einen hohen Stellenwert. Wir haben ab dem Jahr 1984 internationale Ponyreitturniere durchgeführt, damals noch auf dem Reitplatz vor der Halle. Die Bodenverhältnisse auf dem Freiluftgelände sind dann aber immer schlechter geworden. Nach dem Bau einer zweiten Reithalle im Jahr 1999 sind wir mit dem Pony-Turnier in die Halle umgezogen.

Wie sehen Sie die Chancen der Legdener Nachwuchsreiter bei der diesjährigen Veranstaltung?

Der RV Legden schickt 20 Ponyreiter an den Start, sie treten in den Nachwuchswettbewerben an. Einen Kreismeistertitel haben wir schon, den hat sich Sonntag Antonia Avramidis in der Dressur der Leistungsklasse 0 bis 6 gesichert. Mithalten können unsere Ponyreiter am Wochenende beim Wettbewerb um die goldene Dahlie, dem Bambini-Preis und dem Legdener Zukunftspreis.

Was gibt es für die Sieger in Legden neben den Goldschleifen zu gewinnen?

An den vier Wettkampftagen werden insgesamt 21 Prüfungen entschieden. Alle Springen sind zusätzlich mit Preisgeldern ausgestattet. Das Geld kommt von Sponsoren, durch Spenden und Startgelder zusammen.

Es soll in diesem Jahr neben dem Pferdesport ein kleines Showprogramm geben?

Das haben wir Freitag und Samstag geplant. Am Freitag spielt nach der letzten Prüfung die Legdener Dixielandband „Säss un Een“. Am Samstag messen sich nach der Verleihung des goldenen Reitabzeichens an den Legdener Elmar Vinkelau ab 20.30 Uhr acht Teams mit jeweils acht Teilnehmern an einem Tauziehwettbewerb, es geht um 150 Euro Preisgeld.

Wie sieht es denn mit dem Nachwuchs im eigenen Reitverein aus?

Da können wir nicht klagen. Es gab vor einiger Zeit eine kleine Delle. Bei uns üben jetzt regelmäßig zwischen 50 und 70 Kinder. Wir haben im Verein fünf Trainer, die sich um den Nachwuchs kümmern. Man kann beim Reitverein Legden im Alter von fünf Jahren mit dem Sport beginnen.

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