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31:30 - TuS kämpft sich zurück

ICKERN „Die Moral und der Zusammenhalt stimmt“, sagte Coach Stephan Pade nach dem 31:30-Sieg (15:18) gegen den TV Beckum. Und es mache ihm Spaß, die Mannschaft zu trainieren. „Die Jungs wollen im Spiel direkt das umsetzen, was wir unter der Woche trainiert haben“, so Pade.

von Von Arne Niehörster

, 14.10.2007

Genau das hat gegen den TV Beckum vom Start weg ziemlich gut funktioniert. Vom Anpfiff weg hellwach, überstand der TuS auch eine doppelte Unterzahl unbeschadet. Bis zur 20. Minute hatten sich die Ickerner eine Drei-Tore-Führung (13:10) erspielt – Nils Rodammer erzielte allein neun seiner insgesamt zwölf Treffer in Durchgang eins. Pade: „Dann haben wir die klare Linie im Angriff verloren.“ Beckum erzielte vier Tore in Folge. Vor allem weil Ickern zu diesem Zeitpunkt Keeper Andre Wuttke im Stich ließ und der nach Treffern aus der Nahdistanz hinter sich greifen musste. Pade nahm die grüne Karte (25.), es half nichts: zur Halbzeit lag sein TuS 15:18 hinten. Die alte Schwäche, Tiefschlaf nach dem Wiederanpfiff, ist Geschichte. „Mittlerweile ist das unsere starke Phase“, so der Trainer. In der Tat holte der Ickern-Handball auf, zwei Tore vor in der 45. Minute. Doch der TuS legte nicht nach. Die Folge: Beckum kam ran und setzte sich sogar ab, 29:26 für den Gast (50.).Mit den Fans im Rücken kämpft sich Ickern zurück Dann aber wachten Zuschauer und die Pade-Jungs gleichzeitig auf. Mit der Unterstützung von den Rängen kämpfte sich Ickern zurück, überstand erneut eine doppelte Überzahl und glich zum 30:30 (57.) aus – auch dank starken Paraden von Tristan Ziesmann. Im Gegenzug „pflückte“ ein Beckumer Linksaußen Maurice Zendrowski – Rote Karte für den Gast, Siebenmeter-Tor durch Rodermann und der 31:30-Endstand. „Von mir aus können wir mal die ganzen 60 Minuten führen“, so Pade nach dem glücklichen Herzschlag-Finale. Das „Spiel seines Lebens“ machte, laut Pade, Rechtsaußen Stefan Kresse. „Der hat etliche Bälle abgefangen und uns im Spiel gehalten.“ Der Tus Ickern steht nun mit 4:6 Zählern da. Pade: „Jetzt wird es etwas ruhiger bei uns.“ Und vor allem lichtet sich auch das Lazarett so langsam.  

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