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33:27 - HSG holt ganz unspektakulär den zehnten Sieg

Handball-Verbandsliga

SCHWERTE Es war schmucklos und eher unspektakulär, aber unter dem Strich steht ein kleines Jubiläum: Mit dem 33:27-Erfolg gegen den nun als Absteiger feststehenden TV Sachsenroß Hille gelang der HSG Schwerte-Westhofen der zehnte Heimsieg in Folge.

von Von Michael Dötsch

, 25.04.2010

Handball, Verbandsliga Männer HSG Schwerte-Westhofen - TV Sachsenroß Hille 33:27 (19:12) Bis zum 4:4 hielten die Ostwestfalen den Gleichstand, doch dann zeichnete sich schnell ab, dass die Schwerter das eindeutig bessere Team stellten. Wie von Trainer Harbach im Vorfeld angekündigt, erwies sich das Tempospiel aus der Deckung als das geeignete Rezept. Und weil auch im Positionsangriffsspiel der HSG erkennbare Strukturen vorhanden waren, setzten sich die Gastgeber mit einem Mix aus Gegenstößen und schön herausgespielten Tore bis zur Halbzeit auf sieben Tore ab. Sehenswert dabei vor allem das letzte Tor der ersten Hälfte, als Sebastian Lingstädt seitlich abknickte und an seinem Gegenspieler vorbei zum 19:12-Pausenstand einwarf. Ganze 30 Sekunden brauchte der angeschlagene Dominik Thäsler, der in der ersten Halbzeit komplett auf der Bank verbrachte, um sein erstes Tor zu erzielen. Auch für das 21:12 zeigte sich der Schwerter Top-Torschütze verantwortlich, doch dann plätscherte die Partie mehr und mehr dahin. Hille schwächt sich in Schlussphase selbst

Die Schwerter agierten nun in ihrer Deckungsarbeit manchmal arg nachlässig und gestatteten den Gästen, bis auf 25:27 zu verkürzen (48.). Für den Sieg kam der Abstiegskandidat jedoch nicht ernsthaft in Frage. Die HSG hatte mit fünf Toren in Folge die passende Antwort parat und profitierte zudem in den Schlussminuten davon, dass Hille sich mit einigen Undiszipliniertheiten selbst schwächte. So stand unter dem Strich ein 33:27-Pflichtsieg - nicht mehr, aber auch nicht weniger.

Sebastian Emde - Sebastian Lingstädt (7), Dominik Thäsler (3), Jens Klostermann, Sebastian Ablas (4), Henrik Ciomber (2/1), Niclas Kohl (4), Dirk Höhm (1), Alexandr Denissov (2), Alexander Nickolay (3), Peter Hengstenberg (2), Timm Höntsch (5).