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68.000 Erstsemester

DÜSSELDORF Trotz der Einführung von Studiengebühren in Nordrhein-Westfalen vor einem Jahr gibt es zum beginnenden Wintersemester so viele Studienanfänger wie schon lange nicht mehr.

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68.000 Erstsemester

Die Zahl der Erstsemester in NRW ist so hoch wie lang nicht mehr.

Landesweit sind etwa 4800 Erstsemester mehr eingeschrieben als zum Wintersemester vor einem Jahr. Insgesamt sind es 68.000. Dies seien 7,6 Prozent mehr als im Vorjahr und der höchste Stand an Neueinschreibungen seit 1990, sagte Wissenschaftsminister Andreas Pinkwart (FDP) am Montag in Düsseldorf. Die Zahlen beruhen zum Teil noch auf Hochrechnungen.

In NRW werden derzeit an 28 der 33 Hochschulen Gebühren erhoben. Laut Ministerium erwarten die Hochschulen dieses Semester 140 Millionen Euro Einnahmen daraus.

Weniger Numerus-clausus-Fächer

Pinkwart erklärte den Zuwachs bei der Erstsemesterzahl unter anderem damit, dass die Zahl der Studiengänge, zu denen der Zugang über einen bestimmten Notendurchschnitt geregelt ist, sank. Die Zahl der Studiengänge mit sogenanntem Numerus clausus fiel demnach von 43,7 Prozent auf nun 39,7 Prozent. Von den 1896 in NRW angebotenen Studiengängen seien 1143 frei zugänglich, betonte Pinkwart.

Zahl der Abiturienten leicht gestiegen

Er wies darauf hin, dass der absolute Zuwachs an Studienanfängern mehr als doppelt so hoch sei wie der Zuwachs der Studienberechtigten. So sei die Zahl der Abiturienten in diesem Jahr nur um 2000 auf 111 000 gestiegen, die Zahl der Erstsemester aber um 4800, davon 4400 an den öffentlich-rechtlichen Universitäten und Fachhochschulen.

Im vergangenen Jahr - dem „Prüfungsjahr“ 2006 - gab es nach Angaben des Ministers einen Anstieg der Absolventenzahl um etwa 5800 (11,9 Prozent) auf rund 57 000. Das sei die höchste Zahl, seit 1993 die Absolventenzahl in die amtliche Hochschulstatistik aufgenommen wurde.

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