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Abriss der Beitz-Villa in Essen rückt näher

Essen. Der Abriss der Essener Villa des 2013 gestorbenen Krupp-Managers Berthold Beitz rückt näher. Der Industriekonzern Thyssenkrupp will das große Grundstück oberhalb des Baldeneysees verkaufen. Dort sollen Luxuswohnungen errichtet werden. Das Verwaltungsgericht Gelsenkirchen hat die Stadt Essen angewiesen, Thyssenkrupp einen positiven Bauvorbescheid zu erteilen, wie ein Gerichtssprecher am Freitag bestätigte. Zuvor hatte die „WAZ“ (Freitagsausgabe) über die Entscheidung berichtet.

Abriss der Beitz-Villa in Essen rückt näher

Villa in der Berthold Beitz in Essen gelebt hat. Foto: Roland Weihrauch/Archiv

Die Stadt Essen unterstützt die Planungen von Thyssenkrupp. Die Bezirksregierung Düsseldorf hatte ihr aber untersagt, den Bauvorbescheid zu erteilen. In dem Verfahren vor dem Verwaltungsgericht ging es um die Frage, ob das Grundstück im städtischen Innenbereich liegt, in dem Wohnbebauung zulässig ist. Das ist nach Ansicht des Gerichts der Fall.

Die Bezirksregierung kann noch Rechtsmittel einlegen. Sollte das Gelsenkirchener Urteil Rechtskraft erlangen, sei der Abriss der in den 50er Jahren errichteten Villa die Konsequenz, sagte eine Stadtsprecherin.

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