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Abschied vom Habichthorst? VfB will weiter Heimspiel haben

HABINGHORST Die Verkaufspläne der Stadt bezüglich der Kampfbahn "Habichthorst" kommen beim PlatzherrenVfB Habinghorst nicht an. Der Verein möchte jetzt intern nach Lösungen suchen, um weiterhin an gewohnter Stätte Fußball spielen zu können.

von Von Arne Niehörster

, 17.10.2007
Abschied vom Habichthorst? VfB will weiter Heimspiel haben

Der Vorsitzende Ralf Wilde kämpft um die Heimstätte seines Vereins.

"Den Platz gibt es schon seit 51 Jahren. Und wir wollen hier bleiben", stößt die Idee bei Ralf Wilde sauer auf. Der Vorsitzende sieht seinen VfB bei den Planungen schlichtweg übergangen.

Wilde könne nicht nachvollziehen, warum sich die Verantwortlichen nicht mit allen Beteiligten erstmal an einen Tisch gesetzt haben. "Und am Ende sind wir die Leidtragenden. Da wird über die Köpfe hinwegentschieden. Die haben keine Kohle und deshalb muss da alles weg."

Entschieden ist noch nichts, die Verwaltung plant allerdings mit dem Verkauf des VfB-Platzes an der Recklinghäuser Straße und dem Stadionnebenplatz an der Bahnhofsstraße.

Gutachten sagt: Nicht tauglich

Ein Lärm- und Lichtschutzgutachten hatte dem "Habichthorst" die Standorttauglichkeit abgesprochen. Die Verkaufserlöse könnten dann in den Neubau einer Sportanlage, etwa auf der Grünen Wiese am Gänsebusch, fließen.

Eine Sportanlage auch als neues Zuhause für den VfB?

Für Wilde kein Thema: "Wir wollen nicht umziehen." Im Fall Gänsebusch müssten dann seine Jugendfußballern einen unzumutbaren Weg nehmen und deren Eltern hätten wohl besseres zu tun, als die Kinder zum Fußballtraining zu fahren.

Der VfB-Chef würde sich noch immer über einen "runden Tisch" mit allen Beteiligten freuen, hat dafür auch schon Lösungsansätze aufgetan: "Wir wollen für unseren Standort natürlich auch selbst etwas tun." Dabei nennt er die Stichwörter Sponsoring und Spenden - Ideen die bei der Vorstandssitzung am Dienstag im Raum standen.

"Die Details müssen noch besprochen werden. Das wollen wir gemeinsam mit allen Mitgliedern entscheiden", so Wilde. Und deshalb lädt er am Samstag, 27. Oktober, um 19 Uhr alle VfB-ler zur Diskussion ins Vereinsheim ein.

Im Habichthorst (oben rechts) sind die Fußballer des VfB Habinghorst momentan zu Hause. Jetzt könnte ihnen ein verordneter Umzug drohen. Ein mögliches neues Zuhause ist der Sportplatz am Gänsebusch (unten links im Bild), etwa 1300 Meter Luftlinie entfernt.

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