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Abwasserkanal eingebrochen: Vier Meter Loch in Straße

Düren. Ein geborstenes unterirdisches Abwasserrohr hat in Düren ein rund vier Meter großes Loch in einer Straße verursacht. Am Freitagnachmittag war dort eine Autofahrerin mit dem Hinterrad ihres Wagens etwa 60 Zentimeter tief in die Straßendecke eingebrochen. Sie blieb unversehrt. Alarmierte Hilfskräfte entdeckten, dass sich unter dem Asphalt ein noch weit größerer Hohlraum gebildet hatte. Das Loch wurde auf etwa vier Meter ausgebaggert.

Durch den Rohrschaden habe das weiterfließende Abwasser langsam das Erdreich unter der Straße ausgespült, erklärte der Sprecher des Wasserverbandes Eifel-Rur, Marcus Seiler, am Sonntag. „Das kam nicht plötzlich, sondern muss sich über längere Zeit entwickelt haben.“ Es habe sich eine unterirdische Kaverne gebildet, die hätte einstürzen können.

Rund 70 Einsatzkräfte von Feuerwehr, Technischem Hilfswerk (THW) und Wasserverband Eifel-Rur arbeiteten sich am Wochenende in den Untergrund vor, um den Rohrschaden zu beheben. Dazu müssten neue Anschlüsse gelegt werden, hieß es. Die Arbeiten seien schwierig, da zugleich einströmendes Grundwasser abgepumpt werden müsse. Das Rohr von etwa einem Meter Durchmesser transportiert die Abwässer von rund 18 000 Menschen und mehreren Gewerbebetrieben.

Die betroffene Straße in Düren wurde gesperrt. Auch der Zugverkehr auf der nahen Rurtalbahn zwischen Düren und Kreuzau kam zum Stillstand. Ein Ersatzverkehr mit Bussen wurde eingerichtet. Die Reparaturarbeiten würden bis mindestens Mittwoch dauern, sagte Seiler der Deutschen Presse-Agentur

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