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Adam Barnes trifft einen gewissen Herrn Slomka

Auf der Außenbahn

CASTROP-RAUXEL Ein Tennisspieler, der sich mit einem Fußball-Trainer messen will. Ein Korfball-Trainer, der in Terminnot geraten könnte. Und ein Kegler, der statt auf der Bahn am Fußballplatz steht. Diese Leute im Sport sind heute die Hauptdarsteller in unserer Rubrik "Auf der Außenbahn"

von Von Carsten Loos und Mirko Kuhn

, 19.04.2010

, Tennisspieler des TC GW Frohlinde und mit der TG Westfalia Dortmund in die 1. Bundesliga der Herren 30 aufgestiegen, bekommt es in seinem Debüt-Jahr in der höchsten deutschen Spielklasse mit einem prominenten Gegner zu tun. Der Vorjahres-Dritte DTV Hannover hat einen gewissen Mirko Slomka in seinem Kader gemeldet. Und der ist in der Tat der aktuelle Trainer des Fußball-Bundesligisten Hannover 96. Er habe im vergangenen Jahr die Zeit ohne Trainerjob genutzt, um bei dem Herren 30-Erstligisten seiner fußball-sportlichen Heimatstadt mitzutrainieren, verriet Slomka jetzt in der "Süddeutschen Zeitung". Ein Einsatz ist offenbar auch geplant, im Doppel zum Saisonauftakt am 23. Mai gegen TB Erlangen. Dem Aufschlag Slomkas steht aber noch der Besuchs des Champions League-Finals tags zuvor in Madrid im Wege. Barnes´ Team aus Dortmund gastiert erst beim Saison-Kehraus (17. Juli) in Hannover. Dann ist auch ein anderer sommerliche Pflichttermin für Profi-Trainer bereits beendet: die Fußball-Weltmeisterschaft in Südafrika.

, niederländischer Übungsleiter des Korfball-Regionalligisten Schweriner KC, ließ seine Schützlinge beim letzten, weil unbedeutenden Saison-Spiel allein. Er hatte sich beim Freitag-Training von seinen Spielern die Freigabe geben lassen, um am Sonntag in Holland bleiben zu können. Aus gutem Grund: Kamphuis ist Fan des Ehrenligisten TC Twente Enschede, und der konnte in seinem letzten Heimspiel der Saison vorzeitig niederländischer Fußballmeister werden. Da wollte Kamphuis mit im Stadion sein. Tabellenführer Enschede schlug auch planmäßig Feyenoord Rotterdam mit 2:0. Nur Verfolger Ajax Amsterdam spielte nicht mit, gewann mit 4:0 gegen den SC Heracles Almelo und vertagte so die Meisterschafts-Entscheidung auf den 2. Mai. Möglicherweise kommt Kamphuis dann wieder in Terminnot: Bleibt sein Korfball-Team nämlich im KOED-Cup in der Erfolgsspur, steht dann vielleicht das Halbfinale auf dem Programm.

, mit den SK Castrop-Rauxel soeben aus der NRW-Liga abgestiegen, konnte dem Verpassen des Endkampfes bei den Westfalen-Süd-Meisterschaften dann doch noch etwas Positives abgewinnen: Statt bei sommerlichen Temperaturen auf den Kunststoff-Bahnen in Gelsenkirchen auf Holzjagd zu gehen, nutzte der Sportkegler den freien Sonntag, um die Fußball-Künste seines Neffen Marcel Heinen beim Heimspiel des Bezirksligisten Wacker Obercastrop gegen TuRa Rüdinghausen kritisch zu beäugen. So ganz ungeschult geht Müller bei der Spielanalyse dabei nicht zu Werke. Neben den Besuchen der Spiele seiner Tochter in der Jugend von Victoria Habinghorst ist er als Schalke-Anhänger regelmäßiger Gast in der Gelsenkirchener Arena.