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Agrarhändler Agravis wächst auch dank Zukäufen

Münster/Hannover. Deutschlands zweitgrößter Agrarhändler Agravis hat 2017 auch Dank der Übernahmen von 14 Raiffeisen-Märkten und zweier Mischfutterwerke in Neuss und Wiesbaden seine Zahlen gesteigert. Das Unternehmen mit Sitz in Münster und Hannover legte beim Umsatz um 3,8 Prozent auf 6,4 Milliarden Euro zu, wie Agravis am Donnerstag in Münster mitteilte. Das Vorsteuerergebnis (Ebit) lag mit 74 Millionen Euro um 7,3 Prozent höher als im Jahr zuvor. 2016 hatte Agravis noch deutliche Minuszahlen präsentiert. Finanzvorstand Johannes Schulte-Althoff schätzt, dass rund die Hälfte des Umsatz-Wachstums auf die Zukäufe zurückgeht.

Agrarhändler Agravis wächst auch dank Zukäufen

Fahrzeuge und die Gebäude eines Standortes der Agravis Raiffeisen AG. Foto: Holger Hollemann/Archiv

Bislang macht das Unternehmen mit knapp 6700 Mitarbeitern den größten Teil seiner Umsätze in Nordrhein-Westfalen, Niedersachsen, Sachsen-Anhalt und Brandenburg. Vorstandschef Andreas Rickmers bezeichnete den Bau einer Futterfabrik in Bayern, die Gründung von Agravis Bamberg und die Übernahme eines Landhandels in Nordhessen als großen Schritt. „Wir wollen im Verdrängungswettbewerb in Deutschland als Sieger vom Platz gehen“, sagte Rickmers.

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