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Agrarministerin Schulze Föcking stellt Strafanzeigen

Düsseldorf. Nach massiven Drohungen in sozialen Netzwerken hat die nordrhein-westfälische Agrarministerin Christina Schulze Föcking (CDU) in fünf Fällen Strafanzeigen gestellt. Sie habe auch den Staatsschutz informiert, teilte Schulze Föcking am Montag in einer über ihr Landtagsbüro verschickten persönlichen Erklärung mit.

Agrarministerin Schulze Föcking stellt Strafanzeigen

Christina Schulze Föcking (CDU) spricht bei einer Pressekonferenz. Foto: Guido Kirchner/Archiv

Ihre Familie sei im Zusammenhang mit inzwischen als haltlos eingestuften Vorwürfen gegen ihren Schweinemastbetrieb „wiederholt aggressiven Anfeindungen unter anderem in sozialen Netzwerken ausgesetzt“ gewesen, schrieb die Ministerin. Das sei „bis hin zur Aufforderung, man möge meinem Leben ein Ende setzen“ gegangen. „Ich werde mich gegen Hetze und Drohungen auch weiterhin juristisch zur Wehr setzen“, erklärte Schulze Föcking.

Im Sommer 2017 waren heimlich aufgenommene Videos verletzter Schweine im Familienbetrieb der Ministerin aufgetaucht. Die Staatsanwaltschaft stellte die Ermittlungen aber ein, weil sie keine Verstöße gegen den Tierschutz sah.

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