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300 Mal ausgerückt

Ahaus Auf 300 Einsätze im Jahr 2007 blickte die Freiwillige Feuerwehr Ahaus mit den Löschzügen Stadt, Wüllen, Wessum, Alstätte und Ottenstein während ihrer Jahreshauptversammlung im Gasthaus Abbing in Ottenstein zurück.

02.03.2008

300 Mal ausgerückt

Musikalisch umrahmt vom Feuerwehrmusikzug Ottenstein unter der Leitung von Josef Mönning stellte Berthold Büter, Leiter der Feuerwehr Ahaus, den Jahresbericht vor. Der Personalbestand der Feuerwehr Ahaus sei mit 447 Mitgliedern beinahe unverändert und stabil. Sie sei die größte Feuerwehr des Kreises. Besonders begrüßte er die Mitglieder der Feuer- und Rettungswache. Die Geschwindigkeit der Entdeckung von Bränden habe zugenommen, so Büter, da Rauchmelder immer üblicher seien. Zu 300 Einsätzen mussten die Löschzüge ausrücken, davon sei die Zunahme von böswilligen Alarmierungen von zehn (2006) auf 14 Fälle mehr als ärgerlich. Die Zahl der Brände habe dramatisch zugenommen: von 50 Brandherden in 2006 auf 82 Brände in 2007.

Der besondere Dank galt den Arbeitgebern, denn sie unterstützten das Engagement durch die Freistellung der Arbeitnehmer: "Es ist erwiesen, dass ehrenamtliche Feuerwehrkameraden eine Bereicherung für jeden Betrieb sind", so Büter. 277,5 Stunden investierten die Feuerwehrleute neben der eigenen Fortbildung in die Brandschutzerziehung in den Kindergärten. Wichtig sei ebenso die Nutzung der Kreisatemschutzübungsanlage, die vor dem eigentlichen Ernstfall die eigene Belastbarkeit vor Augen führe. Neu und sinnvoll sei auch der Internetauftritt der Freiwilligen Feuerwehr Ahaus, der 2007 eingerichtet wurde, lobte Büter auch dieses Engagement.

In Vertretung von Bürgermeister Felix Büter legte Hans-Georg Althoff, erster Beigeordneter der Stadt, die finanzielle Situation offen. "Im Saldo schließt das Budget mit einem Defizit von fast einer Million Euro", schockte Althoff zu Beginn. Zuzüglich der Ausbaukosten für die Mannschaftstransportfahrzeuge und der Kosten für Betriebs- und Geschäftsausstattungen betrage der Zuschussbedarf im Saldo für 2008 fast 1,3 Millionen Euro. Althoffs Lob galt den Mitgliedern der Freiwilligen Feuerwehr: "Sie nutzen ihre freie Zeit, um für andere da zu sein, wenn Not am Mann ist." Wichtig sei das Vertrauen der Bevölkerung in eine einsatzstarke Feuerwehr.

Kreisbrandmeister Johannes Thesing (Bild) stellte sich mit einem Kurzporträt vor. Er ist seit 35 Jahren Mitglied der Feuerwehr in Heiden und seit November 2007 ist er Kreisbrandmeister. Er war nicht der erste Redner des Abends, der an die erhöhte Zahl von Einsätzen durch den Sturm "Kyrill" erinnerte. "Wir haben alle ein gemeinsames Ziel vor Augen", lobte er den Einsatz aller Feuerwehrleute.

Nach den Grußworten von Ortsvorsteher Bernhard Schnell erfolgten Ehrungen, Beförderungen und die Verabschiedungen von insgesamt 23 Kameraden. emk

300 Mal ausgerückt

<p>Geehrte, Beförderte und Verabschiedete der Feuerwehr, eingerahmt von Kreisbrandmeister Johannes Thesing (r.), Hans-Georg Althoff und Berthold Büter (v. l.). MLZ-Fotos (3) Meisel-Kemper</p>

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