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5000 Patienten profitieren

Krankenhaus-Kooperation

Seit 2004 arbeiten das St. Marien-Krankenhaus Ahaus-Vreden, das St. Agnes-Hospital Bocholt und das St. Marien-Hospital Borken auf dem Gebiet der Kardiologie eng zusammen. Die erfolgreiche Kooperation beruht auf einem äußerst fein abgestimmten Zuweisungskonzept. Über 5000 Patienten profitierten bereits von der erprobten Zusammenarbeit.

AHAUS/BOCHOLT

05.11.2012
5000 Patienten profitieren

Dr. Martin Dorsel, leitender Fachbereichsarzt Kardiologie im Ahauser Krankenhaus, freut sich über die gute Zusammenarbeit mit der Bocholter Kardiologie.

„Jeder Bürger mit Herzproblemen aus Ahaus und Umgebung kann zu uns ins St. Marien-Krankenhaus kommen“, erklärt Dr. Martin Dorsel, leitender Fachbereichsarzt der Kardiologie in Ahaus. „Hier stellen wir die optimale Versorgung sicher“. So besteht in Ahaus unter anderem die Möglichkeit einer Kardio-MRT-Untersuchung, einer strahlenfreien Spezialuntersuchung im Kernspintomographen. Sollten dann im Verlauf der stationären Behandlung speziellere Fragestellungen auftauchen, so hat das St. Marien-Krankenhaus als Mitglied im Klinikverbund Westmünsterland die besondere Möglichkeit, auf die Unterstützung der hoch spezialisierten Kardiologie im St. Agnes-Hospital Bocholt zurück zu greifen. Dort befindet sich neben einem modernen Herzkatheterlabor mit 24-Stunden-Bereitschaft und einem speziell für kardiale Fragestellungen geeigneten Computertomographen, auch die Fachabteilung für Elektrophysiologie und Rhythmologie. Beim akuten Herzinfarkt steht das Bocholter Ärzteteam rund um die Uhr bereit, so dass verschlossene Gefäße innerhalb kürzester Zeit wieder geöffnet werden können.

„Untersuchungen an unserem Linksherzkathetermessplatz stehen allen Patienten im Klinikverbund zur Verfügung“, erläutert Prof. Dr. Jobst Nitsch, Chefarzt der I. Medizinischen Klinik Kardiologie in Bocholt. Über 1700 Mal führten der Bocholter Chefarzt und sein Team allein im letzten Jahr Untersuchungen dieser Art durch. Im Anschluss erfolge die Verlegung zurück ins Ahauser Krankenhaus so zeitnah wie möglich. Im Heimatkrankenhaus wird der Patient dann individuell medikamentös eingestellt und die Rehabilitation eingeleitet. „Das Konzept der denzentralen Diagnostik und konservativen medikamentösen Therapie an vier Standorten und der zentralen interventionellen Therapie an einem Standort in Bocholt hat sich bewährt“, so Dorsel. „So können wir standortunabhängig allen Patienten eine individuelle Therapie auf hohem Niveau ermöglichen“.

Zusätzlich hat der Klinikverbund Westmünsterland in ein neues Hochleistungs-CT investiert, mit dem spezielle kardiale Fragestellungen abgeklärt werden können. Es ist eine Ergänzung zu dem bereits bestehenden Angebot dient dem neu eingerichteten Zentrum für kardiale Bildgebung in Bocholt.