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BBS macht „Startklar“ für die Arbeitswelt

Berufswahlorientierung

AHAUS Mit Praxis die richtige Berufswahl treffen und fit für die Ausbildung werden – das können Schüler jetzt mit Unterstützung eines bundesweiten Projektes: Im Rahmen von „Starklar!“ ermöglicht die Berufsbildungsstätte Westmünsterland (BBS) im Kreis Borken passgenaue Berufswahlorientierung.

07.04.2010
BBS macht „Startklar“ für die Arbeitswelt

Eine gute Berufswahl treffen: Matthias Breuers aus Alstätte (Foto links) war auch bei den Maurern in der Bautechnik, fand jedoch die Farb- und Raumgestaltung am spannendsten.

Die erste Workshop-Woche wurde kürzlich für die Don-Bosco-Schule durchgeführt. Als Zusatzangebot wurde die Berufswahlorientierung im BOZ Ahaus und Bocholt in den letzten Jahren sehr gut angenommen. „Die BBS hat diese bisher auf Anfrage von Schulen und abhängig von der weiteren Auslastung durchgeführt. Mit dem Startklar-Projekt können wir die Workshops interessierten Schulen jetzt regulär anbieten“, erklärt Margit Althoff, Koordinatorin des Projektes.

Die Don-Bosco-Förderschule schickte 26 Teilnehmende, die sich in den Werkstätten einen Eindruck von den praktischen Anforderungen in der Farb- und Raumgestaltung, im Hauswirtschaftsbereich und in Bauberufen machen konnten. Dazu waren die Jugendlichen aus dem 8. Jahrgang unter fachlicher Anleitung in den unterschiedlichen Werkstattbereichen tätig. „Wir passen das Angebot immer dem besonderen Bedarf der jeweiligen Schule an. Bei den Teilnehmenden der Förderschule ging es auch um lebenspraktische Tätigkeiten: Telefonate führen, Unterschriften leisten, Formulare ausfüllen. Anforderungen, die im Job gefragt sind und ebenso wichtig für eine gute persönliche Lebensführung sind“, erklärt Margit Althoff weiter.

Mitarbeiterin Hildegard Schulze-Buschoff nimmt die Jugendlichen mit auf eine gedankliche Reise: „Stellt Euch vor, Ihr seid 22 Jahre alt, wollt in Eure eigene Wohnung ziehen. Wie hoch darf die Miete sein, wenn Ihr mit Eurem Gehalt auskommen wollt?“ Die jungen Menschen werden so auf wichtige Fragen ihrer zukünftigen Lebensführung vorbereitet. Das Orientierungsangebot ist stufenweise aufgebaut: Während in der ersten Phase für den achten Jahrgang möglichst viel Berufspraxis für alle im Mittelpunkt steht, geht es in der folgenden Phase vor allem darum, den Blick auf den einzelnen Förderbedarf zu richten, besondere Kompetenzen zu vermitteln.