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Bagger schafft Platz für Becken

Ahaus Ihre Füße stecken in schweren Stiefeln statt in Badeschlappen, die Köpfe zieren weiße Schutzhelme aus Hartplastik statt Gummikappen und in die Gesichter der Männer ist gespannte Konzentration geschrieben und nicht entspannter Freizeitspaß - und das mitten im Nichtschwimmerbecken.

01.10.2007

Kein Wunder: Die Mitarbeiter des von der Stadt Ahaus beauftragten Abbruchunternehmens sind nicht zum Spaß im Wellenfreibad. Sie haben gestern mit dem Abbruch begonnen des in den vergangenen Wochen bereits ausgeräumten und entkernten Umkleidetrakts. Er macht Platz für ein neues, ganzjährig geöffnetes Hallenbad, das zusammen mit dem sanierten und in Teilen umgebauten Freibad das so genannte Kombi-Bad bildet.

"Das hier brauchen wir dann nicht mehr", Schwimmmeister Franz-Josef Bülter zeigt auf den alten Schwimmkanal von drinnen nach draußen in das Wellenbecken. Die Vertreter der Baufirmen nicken. Bis Ende nächster Woche soll die Öffnung zugemauert sein, "damit wir dann wieder Wasser einlassen können", so Bülter - zum Überwintern. Die Bodenfliese im Becken, auf denen die voll bekleideten Freibadbesucher gerade stehen, sollen schließlich erhalten bleiben - anders als fast alles im Eingangsbereich.

Dort hat sich gerade der Bagger in Position gestellt. In drei Wochen soll er seine Zerstörungsarbeit vollendet haben. Die Bauarbeiter bleiben aber, diesmal, um neu aufzubauen - für die Besucher mit Badeschlappen und -kappen... sy-

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