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Die Route führt mitten durch Südlohn

Fietsensonntag

SÜDLOHN Der vom Kreis geplante Fietsensonntag am Sonntag, 18. Juli, hat im Kultur-, Jugend- und Sportausschuss zunächst für Verstimmungen gesorgt. Der Grund war die Finanzierung des Events.

von Von Melanie Steur

, 12.04.2010

"Der Kreis organisiert eine Veranstaltung, aber wir müssen Geld dafür bezahlen", sagte Herbert Schlottbom von der Verwaltung und schüttelte den Kopf. Er stellte die geplanten Aktivitäten den Ausschussmitgliedern vor: Am 18. Juli soll eine Strecke von Borken bis nach Stadtlohn abgesperrt werden, damit die Fahrradfahrer auf autofreien Straßen die Umgebung genießen können. In den Gemeinden beziehungsweise Städten sind verschiedene Angebote für die Radler geplant: Speisen und Getränke, Verkaufs- und Informationsstände sowie Unterhaltung durch beispielsweise Live-Musik oder Kleinkunst. Schlottbom: "Chancen, die der Kreis für uns sieht, sind zusätzliche Einnahmemöglichkeiten für die Gastronomie und die Vereine. Die Region soll den Bürgern und Touristen bekannter werden." Einen ganzen Tag autofrei? Außerdem könnten sich die Städte und Gemeinden als "fahrradfreundlich" präsentieren. Für die Aktion hatte der Rat bereits 2500 Euro in den aktuellen Haushalt eingestellt. Problematisch sahen die Ausschussmitglieder die Forderung, dass die gesamte Streckenführung durch Südlohn den Tag über autofrei bleiben muss. Die Gemeinde könne doch nicht das ganze Viertel für den Fietsensonntag vom Straßenverkehr abschneiden, lautete die einhellig ablehnende Meinung.

Die Gemeinde habe daraufhin noch einmal mit dem Kreis Borken gesprochen und die Strecke durch den Ort angepasst, so Schlottbom. Die neue Route führe voraussichtlich von Weseke aus kommend über den Osseler Weg, Weseker Weg, Lerchenweg, Windhorststraße, Südwall, Kirchplatz, Schlingen- oder Uferpromenade, Lohner Straße, Wallbree, Am Esch und dann in die Bauerschaft Eschlohn. Noch mitten in der PlanungDie betroffenen Anlieger werde die Gemeinde anschreiben und um Verständnis bitten. Außer, dass die Marktstände auf dem Kirchplatz zum Einsatz kommen werden, stehe noch nichts weiter fest, erklärte Schlottbom jetzt gegenüber unserer Redaktion. Man sei noch mitten in der Planung.

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