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Dreikampf im Reisebüro: Informieren, umbuchen und stornieren

Aschewolke

AHAUS In Ägypten, Dubai, auf Fuerteventura oder anderswo auf der Welt sitzen viele Ahauser aufgrund der Aschewolke des isländischen Vulkans Eyjafjalla fest - und die Telefone in den örtlichen Reisebüros stehen nicht still. Denn ebenso viele Ahauser wollen dorthin reisen, können aber nicht abheben.

von Von Sylvia Lüttich-Gür/ Manfred Elfering

, 19.04.2010
Dreikampf im Reisebüro: Informieren, umbuchen und stornieren

Vanessa Söltrup vom Reisebüro Brinkmann geht es so, wie wohl allen ihren Kollegen zurzeit: Sie kann den Telefonhörer nicht mehr aus der Hand legen.

Informieren, umbuchen, stornieren – das ist derzeit der „Dreikampf“, den nicht nur Anne Saalmann vom Reisebüro Brinkmann, sondern auch die anderen Mitarbeiter der örtlichen Reisebüros zu bewältigen haben. Am Samstag dauerte es teilweise eine Stunde, bis die Mitarbeiter bei den großen Reiseveranstaltern jemand ans Telefon bekamen. Alle Leitungen waren belegt. 14 Stornierungen gab es im Reisebüro Brinkmann bereits. Sogar der Chef, Benni Brinkmann, kommt nicht dorthin, wo er hin will, nämlich zu seinem Wohnsitz nach Spanien.

Während die Kunden in der Regel stornieren könnten, ohne dass ihnen dafür Kosten entstünden, bleiben die Reisebüros auf ihren Verlusten sitzen. „Da geht es uns genauso wie den Flugunternehmen“, sagt Vanessa Söltrup vom gleichen Reisebüro. Aber nicht nur Kunden rufen an. „Wir haben auch einige, die nicht bei uns, sondern übers Internet gebucht haben“, erzählt Anne Saalmann. Da sie bei den Anbietern aber keine Informationen bekämen, würden sie sich jetzt beim Büro um die Ecke erkundigen.