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Familienzentren vernetzen Hilfen

06.12.2007

Ahaus Was sind eigentlich Familienzentren? Wie arbeiten sie? Wie können sie sich weiterentwickeln? Antworten auf diese und weitere Fragen erhielten rund 100 angehende Erzieherinnen und Erzieher, Mitarbeiterinnen von Tageseinrichtungen sowie Lehrerinnen und Lehrer von Ulrich Braun. Er referierte auf Einladung der Fachschule für Sozialpädagogik des Berufskollegs Lise Meitner.

Ulrich Braun ist Leiter der Abteilung für Tageseinrichtungen beim Jugendamt Recklinghausen und zugleich Lehrbeauftragter an der sozialpädagogischen Fachhochschule in Köln.

In seinem Referat machte er deutlich, welche Aufgaben den so genannten Familienzentren - es gibt allein bereits 30 Familienzentren im Kreis Borken - nach dem KiBiz (dem neuen Kinderbildungsgesetz NRW) zugeordnet werden. Danach sollen die Einrichtungen Knotenpunkte in einem Netzwerk werden, das Kinder individuell fördert und Familien umfassend berät und unterstützt.

Die Leitungen von Tageseinrichtungen, so Ulrich Braun, müssten höhere Leitungspauschalen erhalten, um angemessen die zusätzlichen Aufgaben eines Familienzentrums organisieren und durchführen zu können. Neben der frühen Erkennung von Hilfebedarf sei notwendigerweise die unterrichtliche Vermittlung wichtiger Jugendhilfeleistungen wie Erziehungsberatung, Partnerschaftsberatung, Familienbildung und sozialpädagogischer Familienhilfe erforderlich, um gezielt die notwendige Hilfe in der Tageseinrichtung oder durch die Tageseinrichtung zu organisieren.

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