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Fit für den Ernstfall

Prüfung zum Sanitäter bestanden / Mitglieder der DLRG bilden sich weiter

17.05.2007

Ahaus Glücklicherweise nur Schreckensszenario zu Ausbildungszwecken: ein größerer Unfall mit mehreren Schwerverletzten und die Sanitäter der DLRG Ahaus sind als Ersthelfer rasch zur Stelle. Schnell verschaffen sich die Helfer einen Überblick der Lage und beginnen mit der Versorgung der Verunfallten. Halswirbelsäulenverletzung, Beckenbruch oder Schädel-Hirn-Trauma lauten die schwerwiegenden Diagnosen. Zügig werden die Vitalfunktionen, wie Blutdruck, Puls und Bewusstseinslage festgestellt. Dementsprechend wird die weitere Versorgung durchgeführt. Als man soweit alle Beteiligten für den Abtransport stabilisiert hat, ertönt es vom Einsatzleiter «Übungsende!». Die Notfallopfer stehen auf, beginnen mit dem Abschminken und die Rettungskräfte der DLRG atmen auf, da die Anspannung weicht. Nach einer insgesamt zweimonatigen Ausbildung war dies für die acht Rettungsschwimmer der Ortsgruppe Ahaus die letzte Prüfungsaufgabe zum DLRG Sanitäter B. Neben der theoretischen Ausbildung, waren es besonders diese praktischen Übungen, die das nötige Wissen vermittelten. Zusammen mit Mitgliedern aus den anderen Ortsgruppen des DLRG Bezirk Kreis Borken wurde zunächst der Umgang mit dem Beatmungsbeutel, der Sauerstoffflasche oder dem Blutdruckmessgerät erlernt. Später kam dann die Vorbereitung von Infusionen und Injektionen dazu sowie das Handhaben von Schaufeltrage und Vakuummatratze. Dies wird unter anderem bei Rücken-, Hals- und Beckenverletzungen zum schonenden Transport angewandt. Die frisch ausgebildeten Sanitäter Ruth Deselaers, Rüdiger Frehe, Philipp Mensing, Markus Schmülling, Lutz Winnefeld, Markus Kemper, Dirk Nienhues und Marc Niehaus kommen künftig vorwiegend im Wasserrettungsdienst zum Einsatz.

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