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Freispruch vom Vorwurf der Nötigung

07.08.2007

Ahaus Freigesprochen hat das Amtsgericht einen 56-jährigen Ahauser, dem die Anklage versuchte Nötigung und eine falsche Verdächtigung zur Last legte. Rechtlich gesehen ging das Gericht von keiner Nötigung aus, da der Angeklagte lediglich einen anderen Mann an die Jacke gefasst hatte, aber keinerlei Drohungen oder körperliche Gewalt stattfanden. Bei dem Streit zwischen den beiden Männern ging es um die ehemalige Partnerin des Angeklagten, mit der der 56-Jährige eine Aussprache suchte, dabei auf deren neuen Freund traf und ein verbaler Streit sich anbahnte. Beim zweiten Vorwurf hatte der Angeklagte keine Angaben wider besseren Wissens gemacht und somit keine falsche Verdächtigung begangen. Aus Pflichtgefühl heraus hatte er von seiner damaligen Freundin erhaltene Angaben über deren neuen Bekannten an das Straßenverkehrsamt weitergeleitet. Sie habe ihm berichtet, dass der Mann zahlreiche Medikamente einnehme und möglicherweise dem Alkohol zuspreche. Er war von der Wahrheit dieser Angaben ausgegangen. Eine Überprüfung der Fahrtüchtigkeit des Mannes war inzwischen erfolgt, die aber für ihn positiv ausfiel, so dass er seinen Führerschein behalten konnte. ek

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