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Geldsorgen trüben Freude

SkF-Schwangerschaftsberatung

AHAUS Für viele Frauen erfüllt sich mit der Schwangerschaft ein großer Wunsch. Nicht wenige Schwangerschaften sind allerdings von kleinen und großen Problemen überschattet. Davon zeugt die Zahl von ca. 2500 Beratungsgesprächen, die die Schwangerschaftsberatungsstelle des Sozialdienst katholischer Frauen im Jahr 2009 führte.

23.04.2010

Anlaufstellen für schwangere Ratsuchende des SkF sind über den gesamten Altkreis Ahaus verteilt. Die drei Diplom Sozialarbeiterinnen Elisabeth AhlerAlexandra Siems und Elisabeth Grote haben ihre Büros in Ahaus, Vreden, Stadtlohn und Gronau. 2009 fanden 594 Frauen und Paare den Weg in die Beratungsstellen. Oft sind zur Klärung der anstehenden Fragen mehrere Kontakttermine nötig.

Soziale Fragen, finanzielle Nöte, Arbeitslosigkeit und damit verbundene finanzielle Einbussen nehmen einen großen Raum in den Gesprächen mit Betroffenen ein und können die Freude auf ein Baby trüben. Die Möglichkeit, für Erstausstattung Bundesstiftungsmittel oder Gelder aus der kirchlichen Bischof-Tenhumberg-Stiftung zu beantragen, sind dann für werdende Eltern eine große Hilfe.Lebenspläne radikal durchkreuzt

Oft gehen die Sorgen Schwangerer aber weit über die finanziellen Themen hinaus. Besonders schwierig ist es dann, wenn die Schwangerschaft nicht geplant war und die Lebenspläne radikal durchkreuzt werden oder die werdenden Eltern sich ihrer Aufgabe nicht gewachsen fühlen. Junge Mütter zwischen 14 und 17 Jahren machen in der Beratung des SkF einen Anteil von fast vier Prozent aus. Offene Treffs und Gruppen bieten neben einem Austausch unter Gleichgesinnten auch in Form von Bildungsangeboten lebenspraktische Hilfen zum Thema Kindererziehung, Haushaltsführung und Psychohygiene.

Auch nach der Geburt des Kindes sind diese bis zum dritten Lebensjahr des Kindes für die Belange der Familien zuständig. Im Jahr 2009 erfolgten in diesem Rahmen 111 Nachbetreuungen.

Ein weiteres Feld der Beratungsstelle ist die sexualpädagogische Arbeit in Schulen zum Thema Liebe, Freundschaft , Sexualität und Familienplanung. An diversen Schulen des Einzugsgebietes fanden im vergangenen Jahr 23 Projekttage zu dieser Thematik statt. Erreicht wurden dabei mehr als 377 Schülerinnen und Schüler.