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Glasfaser soll Datenfluss sichern

Ahaus/Heek/Legden Schnell, zuverlässig und kostengünstig - so möchten Firmen und Privathaushalte ihre Datenpakete verschicken. Doch der sprunghafte Anstieg der Datenmengen lässt immer häufiger DSL-Leitungen an ihre physikalischen Grenzen stoßen. Kommunen und die Wirtschaftsförderungsgesellschaft prüfen nun, ob ein offenes Glasfasernetz die Probleme lösen kann.

15.08.2007

Um auch zukünftig ein attraktiver Wirtschaftsstandort mit schnellen Datenverbindungen zu sein, entwickeln die Städte und Gemeinden im Kreis Borken zusammen mit dem Kreis und mit Versorgungsbetrieben unter Federführung der Wirtschaftsförderungsgesellschaft für den Kreis Borken ein Konzept zum Ausbau einer offenen Glasfaserinfrastruktur.

Offen bedeutet dabei, dass der Kunde die Anbieter beispielsweise für den Internetzugang, die Telefonie oder die Miet-Firewall selbst auswählen kann.

"Diese Trennung von Glasfasernetz (Infrastruktur) und Diensten verbessert die Flexibilität und hilft, Kosten zu senken", erklärt Dr. Elisabeth Schwenzow von der Wirtschaftsförderungsgesellschaft des Kreises Borken.

Hochwertige Netze

Möglich werden könnten die Pläne in Sachen Breitband durch das Engagement von NDIX. Diese niederländisch-deutsche Einrichtung, die ausschließlich öffentlich getragen werde, verfüge über Anschluss an so genannte "Internetbackbones" und habe im Münster- und im Emsland bereits mehrere hochwertige offene Glasfasernetze geschaffen.

Firmen eingeladen

Die Stadt Ahaus sowie die Gemeinden Heek, Legden und Schöppingen möchten jetzt alle Unternehmen und Institutionen über das Konzept und die Struktur des geplanten Glasfasernetzes informieren.

Dabei sollen auch konkrete Anwendungsmöglichkeiten der schnellen Breitbandverbindung wie Internet-Telefonie, Daten-Fernsicherung oder Auslagerung von Servern vorgestellt werden. Gleichzeitig soll festgestellt werden, wie groß das grundsätzliche Interesse an einer schnellen Breitbandanbindung in den einzelnen Orten ist.

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