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Heiße Rhythmen mit dem Top Act "Culture Candela"

Nachtschicht

AHAUS Nur so kann es funktionieren: das richtige Wetter, die richtige Musik und die richtigen Fans. Bezogen auf die musikalische „Nachtschicht“ bei Tobit im Rahmen der Industrietage können die Veranstalter das Nachtevent als vollen Erfolg verbuchen, das ganze Familien anzog.

von Von Elvira Meisel-Kemper

, 18.04.2010
Heiße Rhythmen mit dem Top Act "Culture Candela"

Culcha Candela sorgte für ein zweistündiges Musikvergnügen bei der "Nachtschicht".

Massen strömten am Samstagabend zum Konzert, das schon kurz nach der Ankündigung ausverkauft war. Kein Wunder, denn auch das hat funktioniert: Die Kultband der jungen Generation „Culcha Candela“ machte auf ihrer Tournee Zwischenstation in Ahaus. Die Fans fanden das super. Da störte dichtes Gedränge vor der gut abgesicherten Bühne im Freien genauso wenig wie doch noch recht kühle Außentemperaturen.   Die Berliner Musiker trafen auf ein Publikum, das schon durch die Ahauser Lokalmatadoren „Sudor de Hombres“ aufgeheizt war. Was sich spanisch anhört, ist eine Gruppe von mittlerweile zwölf Musikern, die als Quintett mit Schülern der Canisiusschule Ahaus 1996 begann. Viel Schweiß und viele Mühen steckten sie in den Aufbau der sehr beliebten Band.

Die Umbauphase für „Culcha Candela“ ließ die erhitzten Gemüter ein wenig abkühlen, aber jeder hielt seinen Platz in der Menge, um möglichst nah an ihren Idolen zu sein. Und dann waren sie endlich da: Die siebenköpfige Multi-Kulti-Band aus Berlin riss das Publikum für fast zwei Stunden mit, entführte es in die Welt des Reggae und des HipHop, gewürzt mit tanzbaren Rhythmen. Ihre Texte sind auf der einen Seite witzig, auf der anderen Seite beleuchten sie das bedrohte gute Lebensgefühl durchaus kritisch. „Die Welt geht unter, doch bei uns ist Party angesagt. Wir feiern bis nichts mehr geht“ ist so ein Text, in dem von Überwachungsstaat und der Explosion von Kraftwerken die Rede ist. Partylaune verbreitete der Text dennoch oder gerade deshalb. Viele neue Songs von ihrer gerade erschienenen neuen CD „Eiskalt“ waren dabei. „Hamma!“, „Ey DJ“ und „Monsta“ durften dennoch nicht fehlen.

Einen ganz anderen Sound verbreitete die Ahauser Band „NoRK“ in der Lounge. Die Band um die Sängerin Gonda Nobbe Elsing bot Coverversionen von Prince, Stevie Wonder, Jonny Cash und anderen in modernem Gewand. Auch sie fanden ihr begeistertes Publikum.