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Hören und sagen

Ahaus Rote und grüne Fähnchen mit den Aufschriften "Sach wat" und "Hör wat", gehalten von Jugendlichen und Erwachsener, dominierten am Samstagnachmittag das Bild in der Aula des Alexander-Hegius-Gymnasiums. Wünsche äußern, zuhören, miteinander reden, das war das Anliegen der großen Jugendkonferenz zum Kinder- und Jugendförderplan der Stadt Ahaus.

29.10.2007

Bürgermeister Felix Büter begrüßte alle Gäste und Vereinsmitglieder, die Stände aufgebaut hatten, um ihre Vereinsarbeit zu präsentieren und eventuell das ein oder andere Anliegen vorzubringen. Er sprach dabei besonders den Erfolg der letzten Jugendkonferenz im Jahr 1998 an, bei der der Umbau des "Logos" besprochen wurde, das sich noch heute großer Beliebtheit erfreue.

Zielgruppenarbeit

Danach stellte Maria Leveling, die stellvertretende Jugendamtsleiterin, den neuen Jugendförderplan der Stadt Ahaus vor. Hierbei ging sie zuerst auf das Handlungsfeld "Offene Kinder- und Jugendarbeit" ein. Dort sei es wichtig, dass sich die Jugendarbeit noch intensiver besonderen Zielgruppen zuwende und mehr Angebote für Kinder in benachteiligten Lebenssituationen sowie mehr geschlechtsspezifische Angebote mache. Auch auf die sich verändernde Bevölkerungsentwicklung müsse eingegangen werden. Des Weiteren müssten bei dem Handlungsfeld "Erzieherischer Kinder- und Jugendschutz" weitere Maßnahmen zur Alkohol- und Gewaltprävention unter den Jugendlichen getroffen werden.

Mehr Schulungen

Im dritten Handlungsfeld, der Jugendverbandsarbeit, sei die Zusammenarbeit zwischen Stadt und den Verbänden bisher sehr gut gewesen. Die Vereine wünschten sich allein mehr Förderung für innovative Projekte sowie mehr Schulungsmöglichkeiten für Ehrenamtliche.

Nach der Vorstellung des Förderplans wurde der "Markt der Möglichkeiten" eröffnet, bei dem sich die Besucher an Ständen der Jugendgruppen und Einrichtungen der Jugendarbeit in Ahaus informieren konnten.

Gespräch mit Politikern Dort sollten alle Anwesenden entscheiden, ob sie in den Diskussionsrunden an den Ständen lieber zuhören oder selbst etwas sagen wollten, und dies mit grünen und roten Fähnchen demonstrieren. Im Anschluss konnten die Ergebnisse der Diskussionen sowie Anliegen der Verbände vor den Jugendpolitikern geäußert werden. Ein Auftritt der "Break Panthers" einer Hip-Hop Tanzgruppe aus Ahaus, rundete das Programm schließlich ab. rabe

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