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Kirchenkreis besorgt um Sicherheit - Gebet am Sonntag

Atomtechnik

KREIS STEINFURT / KREIS BORKEN Seit vielen Jahren ist die Region des Evangelischen Kirchenkreises Steinfurt-Coesfeld-Borken geprägt von der Urananreicherungsanlage in Gronau und dem Atommüll-Zwischenlager in Ahaus. An die damit verbundene Verantwortung erinnert der Evangelische Kirchenkreis mit einem Aufruf zur Fürbitte am Sonntag.

15.04.2010
Kirchenkreis besorgt um Sicherheit - Gebet am Sonntag

An die Gefahren der Urananreicherungsanlage in Gronau und dem Atommüll-Zwischenlager in Ahaus erinnert der Evangelische Kirchenkreis mit einem Aufruf zur Fürbitte am Sonntag.

Der Jahrestag der Reaktorkatastrophe in Tschernobyl verweist auf die Toten und die dramatischen Folgen von 1986. Das Erschrecken über die bekannten und unbekannten Ausmaße des damaligen Unglücks hält an und bewegt auch die Region. Regelmäßig demonstrieren Atomkraftgegner am Atommüll-Zwischenlager in Ahaus, so auch bei einer Großdemonstration am 24. April, zwei Tage vor dem 24. Jahrestag der Tschernobyl-Katastrophe.

Die Demonstration und die Nachrichten über den Strahlen-Unfall eines Mitarbeiters der Gronauer Urananreicherungsanlage kürzlich veranlassten den Kirchenkreis, der sich für den Klimaschutz einsetzt, die Kernenergie und die Atomwirtschaft in kirchlichen Zusammenhängen erneut zu thematisieren.

Sorge um die Gesundheit von Mensch und Tier In einer Fürbittenformulierung wird das Unglück benannt, "dass die Atomtechnik nicht sicher beherrschbar ist". Im Kirchenkreis sorge man sich um die Gesundheit von Mensch und Tier und um den Erhalt der Schöpfung. Daher ruft der Kirchenkreis dazu auf, für die Menschen zu beten, die diese Sorgen teilen. Man bedenke auch die, die in den atomtechnischen Einrichtungen und in der Politik Verantwortung tragen, "dass sie sich ihrer Verantwortung jederzeit bewusst sind und die Lebenschancen künftiger Generationen schützen und im Blick behalten".