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Kreisdelegierte sehen ein „gutes und ordentliches Ergebnis“ für Jens Spahn

CDU-Parteitag in Hamburg

Jens Spahn hat es nicht geschafft, CDU-Bundesvorsitzender zu werden. Er holte 15,7 Prozent der abgegebenen Stimmen. Die Kreisdelegierten waren trotzdem nicht unzufrieden.

07.12.2018
Kreisdelegierte sehen ein „gutes und ordentliches Ergebnis“ für Jens Spahn

Nebeneinander Platz genommen haben auf dem Parteitag der CDU in Hamburg v. l. Kai Zwicker, Hendrik Wüst, Markus Jasper und Heike Wermer.

Jens Spahn hat es nicht geschafft. Der 38-jährige Ottensteiner, Bundesgesundheitsminister und Kandidat um das Amt des CDU-Bundesvorsitzenden, musste sich am Freitag beim Bundesparteitag in Hamburg schon im ersten Wahlgang geschlagen geben. Er holte 15,7 Prozent der abgegebenen Stimmen. „Ein gutes und ordentliches Ergebnis“, nannte das die Delegierte und CDU-Landtagsabgeordnete Heike Wermer. Dabei habe Jens Spahn ganz klar die stärkste Rede gehalten. „Der Vortrag von Annegret Kramp-Karrenbauer war eine solide Leistung“, Friedrich Merz habe man bei seiner Rede die Aufgeregtheit angemerkt. „Ich sehe in dem Wahlergebnis für Jens keinen Grund, traurig zu sein.“ Spahn selbst habe nach dem Wahlgang einen gefassten Eindruck gemacht, sagte Heike Wermer.

„Jens war der beste Redner“, sagte auch Markus Jasper. Der CDU-Geschäftsführer gehört wie Heike Wermer zur elfköpfigen Delegation aus dem Kreis Borken. 157 Stimmen für Spahn, das sei ein respektables Ergebnis. „Jens Spahn gehört die Zukunft“, sagte Jasper. Er sieht ebenso wie Heike Wermer spannende Aufgaben auf die neue Bundesvorsitzende Annegret Kramp-Karrenbauer zukommen. Dazu gehöre, die verschiedenen Strömungen innerhalb der CDU zu vereinen. Gefragt sei dabei „klare Kante“.

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