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Kunst und Shopping

Ahaus Richtig müde waren die Schülerinnen und Schüler der beiden Kassen des Berufskollegs Canisiusstift, die nach einer fast 18-stündigen Busfahrt von London zurückkamen: Die Vollsperrung der Autobahn in Richtung Dover und der Streik der Bediensteten einer Fährgesellschaft hatten den Terminplan der Rückfahrt kräftig verlängert.

11.03.2008

Kunst und Shopping

<p>Viel zu erleben gab es für die Besuchergruppe vom Berufskolleg Canisiusstift Ahaus in der quirligen Metropole an der Themse. MLZ-Foto privat</p>

Sechs Tage vorher waren die Klassen 11 und 12 des Abiturbildungsgangs mit den Leistungskursen Kunst und Englisch zu ihrer Studienfahrt nach London aufgebrochen. Begleitet wurden sie von ihren Klassenlehrerinnen Doris Küster und Nina Werpers. Unterstützung bekamen sie durch die Englischlehrerin Ute Bütterhoff und den Kunstlehrer Ludger Müller.

Gleich nach der Ankunft wurde gemeinsam der Camden Market mit seinen zum Teil skurrilen und exotischen Angeboten besucht. Trotz der Brandkatastrophe, die den Markt kurz vorher heimgesucht hatte, war er wieder voller Leben. Natürlich stand neben dem Sightseeing das Studienprogramm im Vordergrund. Dazu gehörten der Besuch der großen Museen und des Globe-Theaters, eine Rekonstruktion des Theaterbaus von Shakespeare. So lernten die Schülerinnen und Schüler die ganze Bandbreite der Kunst von der Antike bis zur heutigen modernen Kunst kennen. Im Museum Tate Britain wurde in der museumspädagogischen Abteilung anschaulich gezeigt, mit welcher Farbenlehre und welchen Techniken William Turner seine Bilder gemalt hat. Wie seine Schüler vor fast 200 Jahre konnten die Schüler heute an ausgesuchten Zeichnungen ihre Zeichentechnik durch Kopieren erweitern. Nach dem Museumsbesuch erlebte ein Teil der Schülerinnen beim Fernsehsender BBC, wie eine Studiosendung produziert wird. Der Wettergott meinte es mit der Studiengruppe in diesem Jahr besonders gut. Bei fast frühlingshaften Temperaturen und Sonnenschein bereiteten die Shopping- und Besichtigungstouren besonderen Spaß - da machte es auch nicht viel aus, dass die Rückfahrt etwas länger als geplant dauerte.

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