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Landwirte protestieren gegen Stromtrasse

Resolution übergeben

Die Bauern im Kreis sehen erhebliche Auswirkungen wegen der geplanten Stromtrasse A-Nord auf sich zukommen. Dagegen haben sie jetzt protestiert.

Wüllen

, 18.01.2018
Landwirte protestieren gegen Stromtrasse

Die Landwirte sehen beim Energieleitungsbau das Ende der Fahnenstange erreicht. Darauf wies WLV-Kreisgeschäftsführer Jörg Sümpelmann (2.v.r.) am Donnerstag die Amprion-Vertreter Jens Knoop (l.) und Klaus Wewering (2.v.l.) hin. © FOTO: Christian Boedding

Draußen stürmte es gewaltig, drinnen blieb es am Donnerstagvormittag ruhig. Der Energieversorger Amprion stellte im Hotel „Hof zum Ahaus“ in Wüllen den Trägern öffentlicher Belange die in der vergangenen Woche veröffentlichten Planungen für den Vorzugskorridor der A-Nord-Höchstspannungsleitung vor. Beim Verlassen des Hotels bekam der Energieversorger aber doch noch Gegenwind: Landwirte aus Ahaus übergaben gemeinsam mit Jörg Sümpelmann, Kreisgeschäftsführer des Westfälisch-Lippischen Landwirtschaftsverbands (WLV), eine Resolution. Deren Inhalt: Ein „Weiter so!“ im Energieleitungsbau durch den Kreis Borken dürfe es nicht geben. Das Maß der Betroffenheit landwirtschaftlicher Nutzflächen für überregionale Energietransportleitungen habe in den vergangenen Jahren so stark zugenommen, dass jede weitere Trasse bei den Landwirten keine Akzeptanz mehr finde.

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