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Neue Impulse für Dorfmitte

Ottenstein Für die Dorfmitte Ottensteins zeichnen sich neue städtebauliche Impulse ab. Einstimmig hat der Ausschuss für Stadtentwicklung ein Investitionsvorhaben begrüßt, das die Errichtung dreier Wohn- und Geschäftshäuser im Bereich Wiegbold/Einmündung Dohl vorsieht.

09.08.2007

Ein neuer vorhabenbezogener Bebauungsplan soll nun die planungsrechtlichen Grundlagen für das Projekt schaffen. Der jetzt vorliegende städtebauliche Entwurf, der drei zweieinhalbgeschossige Wohnhäuser vorsieht, wirft nach Ansicht des Stadtplanungsamtes und der Ausschussmitglieder im Detail noch Fragen auf. Das Nutzungskonzept sieht zwei Ladenlokale, ein Schnellrestaurant, zwei Arztpraxen, eine Büronutzung und neun Wohnungen vor. Gestalterisch, davon zeigte sich Stadtplanungsamtsleiter Walter Fleige überzeugt, füge sich das Vorhaben in das Ortsbild ein. Die hohe Verdichtung der Nutzung überschreite aber die Bestimmung des geltenden Bebauungsplanes. Ein besonderes Problem stellen die nötigen 33 PKW-Stellplätze dar. Auf dem Grundstück könnten maximal 26 Stellplätze nachgewiesen werden. Theoretische Auswege seinen eine Tiefgarage, neue Stellplätze auf nahe gelegenen Grundstücken oder eine Ablösung der Stellplätze.

"Eine Nummer kleiner?"

Letzteres, so Fleige, sei jedoch aus städtebaulichen Erwägungen nicht wünschenswert. Eine weitere Lösung schlug Hubert Kersting (UWG) vor: "Ich begrüße das Invest - aber geht's nicht eine Nummer kleiner?" Wenn das geplante Haus am Dohl nicht so groß ausfalle, passe sich das Vorhaben besser ins dortige Straßenbild ein und es würden auch weniger Parkplätze benötigt. Auch Bürgermeister Felix Büter begrüßte die Stärkung des Ortskerns durch das Vorhaben. Für die Lösung der Stellplatzfrage müssten nun alle Möglichkeiten abgewogen werden - auch die, kleinere Abstriche an den Planungen zu machen. In der abschließenden Abstimmung enthielten sich Andreas Becker (FDP) und Hermann Josef Haveloh (WGW) der Stimme. gro

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