Diese Website verwendet Cookies. Cookies gewährleisten den vollen Funktionsumfang unseres Angebots, ermöglichen die Personalisierung von Inhalten und können für die Ausspielung von Werbung oder zu Analysezwecken gesetzt werden. Lesen Sie auch unsere Datenschutz-Erklärung

150 neue Parkplätze in Innenstadtnähe geplant

Autoverkehr

Am Friedhof in Ahaus soll eine Parkplatzfläche ausgebaut werden. Anlieger müssen sich auf Neuerungen gefasst machen, hieß es im Fachausschuss.

Ahaus

, 29.11.2018
150 neue Parkplätze in Innenstadtnähe geplant

Entlang dieser Straße östlich des Friedhofes sollen 150 Parkplätze ausgebaut werden. © Markus Gehring

Sie sind auf dünnem Sand gebaut, die 95 Parkplätze an der Ostseite des Friedhofs Am Rotering. Doch das soll sich schon bald ändern. Im Bereich der Gärtnerei kann derzeit auf 39 Betonpflaster-Stellplätzen geparkt werden. Weitere 56 Parkplätze sind mit Splitt befestigt. Dazwischen gibt es größere, nicht befestigte Flächen. „Die Bandbreite reicht vom gepflegten Rasen bis zu mit Pfützen übersäten Sandflächen. Diese unbefestigten Flächen bieten Platz für 57 weitere Parkplätze“, war in einer Vorlage zur jüngsten Sitzung des Ausschusses für Stadtentwicklung zu lesen.

Antrag der SPD-Fraktion

Genau darum ging es in einem Antrag der SPD-Fraktion: Die rund 230 Meter lange Fläche, die auch über die Coesfelder Straße erreichbar ist, soll dringend für Parkplätze neu gestaltet und ausgebaut werden. Der Bereich sei stadtnah und würde den vorhandenen Parkdruck durch Dauerparker auf der Wallstraße entlasten. Der Fußweg in die Innenstadt betrage rund 300 Meter „und ist nach unserer Meinung für Dauerparker, aber auch für zeitlich begrenztes Parken akzeptabel“, schreiben die Sozialdemokraten. Insgesamt könnten so 150 stadtnahe Parkplätze entstehen.

Anliegerinformation

Richard Bömer, Fachbereichsleiter Tiefbau und Entsorgung, berichtete, dass zunächst eine Anliegerinformation geplant sei. Dabei werde darüber gesprochen, dass einige Anlieger von ihren Grundstücken über nicht genehmigte Zufahrten auf die städtische Fläche fahren. Ludwig Niestegge (SPD) bat darum, die Anlieger durch den Ausbau nicht zu massiv einzuschränken. „Die Anlieger können den öffentlichen Parkplatz nutzen“, blickte Richard Bömer schon in die Zukunft.“ Sei der Platz vor der (bisherigen) Einfahrt frei, könne der Anlieger dort parken. Gut 440.000 Euro kostet der Straßenausbau, hinzu kommen 90.000 Euro für Kanalbaumaßnahmen.

Keine E-Tankstellen derzeit eingeplant

Reinhard Horst (FDP) erinnerte an mehrfache, schon Jahre zurückliegende Anträge der Liberalen, den Straßenzug auszubauen. „Es hieß immer, es kein Geld da. Gut, dass das jetzt angegangen wird.“ An E-Tankstellen für Autos hat die Stadt dabei noch nicht gedacht. Auf eine entsprechende Frage antwortete Richard Bömer, dass die Verwaltung Kontakt mit den Stadtwerken aufnehmen könnte.

Der Fachausschuss segnete den Straßenausbau einstimmig ab. Die letzte Entscheidung trifft der Rat in seiner Sitzung am Mittwoch, 12. Dezember.

Lesen Sie jetzt