Diese Website verwendet Cookies. Cookies gewährleisten den vollen Funktionsumfang unseres Angebots, ermöglichen die Personalisierung von Inhalten und können für die Ausspielung von Werbung oder zu Analysezwecken gesetzt werden. Lesen Sie auch unsere Datenschutz-Erklärung

Polizisten aus dem Bus geschubst

11.10.2007

Ahaus Ausgerechnet einen Polizisten schubste ein 27-Jähriger beim Aussteigen aus einem am Busbahnhof haltenden Bus. Der 41-Jährige fiel durch den überraschenden Stoß aus dem Fahrzeug und landete unsanft auf dem Bürgersteig. Trotz seiner Verletzung, einer Schwellung des Handgelenks und einer Schädelprellung, rappelte er sich schnell wieder auf und holte den 27-Jährigen aus dem Bus heraus, und beide landeten bei der folgenden Rangelei auf dem Boden. Dabei wurde der 27-Jährige am Schultergelenk verletzt. Das Amtsgericht verurteilte den 27-Jährigen nun wegen Körperverletzung zu einer Freiheitsstrafe von drei Monaten, die zur Bewährung ausgesetzt wurde. Außerdem muss er 500 Euro Schmerzensgeld an den 41-jährigen Polizisten, der in Zivilkleidung war, zahlen. Erschwerend wirkten sich beim Urteil die zahlreichen Vorstrafen des Angeklagten aus.

Der 27-Jährige hatte sich beim Anhalten des Busses am 5. März diesen Jahres provozierend in den hinteren Ausstiegsbereich des Busses gestellt, eine Zigarette angezündet und dadurch andere Fahrgäste beim Aussteigen behindert. Der 41-Jährige bat ihn, vorbeigehen zu dürfen und bekam spontan einen Stoß, der ihn ins Straucheln brachte, so dass er aus dem Fahrzeug stürzte. Die Sache hätte auch sehr viel schlimmer enden können, machte das Gericht dem Angeklagten zum Vorwurf, der sich bei dem 41-Jährigen durch seinen Anwalt entschuldigte. ek

Lesen Sie jetzt