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Projektchor Legden begeistert in voll besetzter Kirche

Jesus-Oratorium

LEGDEN Als faszinierenden, kirchenmusikalischen Höhepunkt hat der Projektchor Legden/Asbeck am Sonntagnachmittag das Jesus-Oratorium "Aus der Finsternis ins Licht" gestaltet - mit erstklassigen Solisten und exzellenter orchestraler Begleitung unter der souveränen Gesamtleitung von Ulrike Bockholt.

von Von Susanne Dirking

, 12.04.2010

In den Begrüßungsworten brachte Pfarrer Christian Dieker seine Freude darüber zum Ausdruck, dass das Kirchenschiff der altehrwürdigen, im spätromanischen Stil des 13. Jahrhunderts erbauten St. Brigida-Kirche aus diesem Anlass so gut gefüllt sei. Das Oratorium, ein modernes geistliches Werk von Klaus Heizmann, basiert auf Schrifttexten der vier Evangelisten, die von der Passion und der Auferstehung Jesu Christi berichten, vorgetragen von Pfarrer Dieker.

Eindringlich und packend, wie ein musikalisches Drama, aber auch in schönen lyrischen Stimmungen, wurden in 24 geistlichen Chorstücken und Arien der Leidensweg und die Osterfreude kundgetan.

Bewegende AusdruckstiefeIn lupenreiner Mehrstimmigkeit und mit höchster Präzision besang der große, gemischte Chor Jesus als den von Gott gesandten Retter der Menschen, den Kreuzweg des Herrn über die Via Dolorosa, den Dank für Golgatha und dem Kreuz als ein Zeichen der Liebe Gottes für die Welt. Mit bewegender Ausdruckstiefe ertönte das hoffnungsvolle Lied der Frauen unter dem Kreuz, begleitet vom sanften Klang der Oboe.

Anrührend und mit schöner Stimme sang Sopranistin Dorothee Bremer, begleitet am E-Piano, das Lied der Maria Magdalena und ihrer Trauer am leeren Grabe: "In meinen Tränen soll sich deine Liebe spiegeln, die mir leben wird für alle Zeit" während Bariton Steffen Keul mit deutlicher Stimme die Emotionen des zweifelnden Thomas zum Ausdruck brachte. "Selig sind, die nicht sehen und doch glauben" hieß es danach im Schrifttext nach Johannes.

Die große Freude über den auferstandenen Jesus, die der Chor mit gewaltigem Halleluja ertönen ließ, mündete, begleitet vom Trommelwirbel der Schlagzeuger und vom festlichen Spiel der Bläser und Fanfaren in den Jubelchor: "Unser Weg führt in das Licht, weil mit der Auferstehung eine neue Zeit anbricht."

Nach kurzer Stille brandete gewaltiger Beifall auf und die tief ergriffenen Zuhörer feierten alle Mitwirkenden für die perfekte musikalische Harmonie mit stehenden Ovationen.