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Schnelleres Internet für Ottenstein und Graes

Breitbandanbindung

AHAUS. Das Internet in Ottenstein und Graes soll schneller werden. Weil der freie Markt dort nicht für eine ausreichende Breitbandanbindung sorgt, will die Stadt nun mit finanzieller Unterstützung des Landes für den Ausbau der notwendigen Infrastruktur sorgen.

von von Stefan Grothues

, 18.10.2010
Schnelleres Internet für Ottenstein und Graes

Schnecke @ Internet: Die Stadt Ahaus will gemeinsam mit dem Land das Internet in den Ortsteilen Ottenstein und Graes schneller machen.

Einstimmig hat der Rat in seiner jüngsten Sitzung beschlossen, für diesen Zweck im Jahr 2011 auch städtische Mittel als Eigenteil bereit zu stellen. Gleichzeitig beauftragte der Rat die Stadt, Fördermittel beim Land zu beantragen.

Die entsprechenden Richtlinien des Landes sehen eine 90-prozentige Förderung vor. Der Eigenanteil der Stadt werde nicht mehr als 40 000 Euro betragen, so Bürgermeister Felix Büter. Büter hatte in der Ratssitzung noch einmal den Verfahrensweg skizziert, der für die Inanspruchnahme der Landesmittel erforderlich ist.

Die Versorgungsanalyse im März 2010 habe die DSL-Lücken in der Breitbandanbindung in den beiden Ortsteilen offengelegt. Die anschließende Bürgerbefragung im April und Mai habe das enorme Interesse der Ottensteiner und Graeser an einer besseren Breitbandversorgung gezeigt. 535 Ottensteiner Haushalte (39 Prozent) und 326 Graeser Haushalte (54 Prozent) und dazu etliche Firmen haben sich an der Befragung beteiltig. Über 96 Prozent der Befragten gaben an, einen schnelleren Internetzugang zu benötigen. Büter: "Damit ist wohl eindeutig der nachweis des Bedarfes erbracht, der Grundlage für einen Förderantrag ist. Nach der Befragung sprach die Stadt mit möglichen Anbietern für einen Ausbau der Strukturen. Auch dabei gab es nach Angaben des Bürgermeisters ein klares Ergebnis: "Kein Anbieter hat Interesse bekundet, das Netz ohne Zuschüsse auszubauen. Das Marktversagen ist somit nachgewiesen." Im Falle einer Bezuschussung hätten aber fünf Anbieter ein Ausbauinteresse. Drei der Angebote allerdings, so Büter, hätten nicht die notwendigen Kriterien erfüllt. Der Rat beauftragte jetzt die Verwaltung, die beiden verbleibenden Angebote in Absprache mit der Bezirksregierung im Detail zu prüfen und gleichzeitig den Förderantrag auf den Weg zu bringen.

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