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Schüler schnuppern an der beruflichen Zukunft

Workshop

AHAUS Neue Wege geht das Alexander-Hegius-Gymnasium: Es hat einen dreitägigen "Workshop Zukunft" für die Jahrgangsstufe 9 angeboten - ein Ersatz für das Praktikum, das mit der Verkürzung der Sekundarstufe I um ein Jahr den Lehrplan sprengen würde. Wir haben uns beim Workshop umgesehen.

von Von Elvira Meisel-Kemper

, 26.04.2010
Schüler schnuppern an der beruflichen Zukunft

Bei den Schülern fanden die Orientierungsvorträge ein positives Echo.

Der Workshop war ein Schnupperprogramm aus Information mit Praxisbezug. Möglichkeiten, in der Wirtschaft der Region nach dem Abitur beruflich Fuß zu fassen, wurden durch verschiedene Vorträge skizziert. „Wir wollen nicht alles dem Zufall überlassen, was eure Berufswahl angeht“, begrüßte Schulleiter Michael Hilbk die Referenten, die Schüler, die Kollegen und die leider viel zu wenigen Eltern, die ebenfalls dazu eingeladen worden waren. Dr. Elisabeth Schwenzow (Wirtschaftsförderungsgesellschaft des Kreises Borken) schaffte mit positiven Zahlen zur Wirtschaft aus dem Kreis den Einstieg. Flexibiliät, Sprachkenntnisse und eine hohe Motivation werde für alles benötigt. Schwenzow lockte die Schüler mit direkten Fragen aus der Reserve. Danach wollte die überwiegende Mehrheit nach dem Abitur weg aus dem Münsterland.

Die meisten haben noch keine konkreten Vorstellungen wie Schülerin Klara Ehlert aus Legden. „Ich erhoffe mir Orientierung für meine eigene Berufswahl“, freut sie sich besonders auf das Praktikum in der 10. Klasse im November. Eindeutig positiv bewertete der Schüler Stefan Litmeier aus Ahaus das dreitägige Angebot: „Ich finde es gut, dass wir Einblicke in das bekommen, was wir nach dem Abitur machen können.“ René Sagasser, Personalreferent der Ahauser Firma GEA TDS GmbH, setzte zusammen mit Daniel Janning, Geschäftsführer der Kreishandwerkerschaft, eindeutige Zeichen für das duale Studiensystem, dass bei GEA in den Bereichen Maschinenbau, Elektrotechnik, Mechatronik und Chemische Prozesstechnik absolviert werden könne.

Die Pluspunkte für ein duales Studium waren eindeutig: Kürzere Studienzeit, hohe Erfolgsquote, Studium in Kleingruppen und gute Karrierechancen. Erfolgreiche Firmenkonzepte im Wandel stellte der Geschäftsleiter der Kirchhoff Unternehmensgruppe aus Iserlohn Ulrich G. Schröder vor. Informationen darüber, wo das Abitur Voraussetzung sei, und wo der Unterschied zwischen Bachelor und Master, Fachhochschule und Universität liege, bereicherten die Veranstaltung, die durchweg positiv aufgenommen wurde.