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Schülercafé entsteht schon bald

Ratssitzung

STADTLOHN Einstimmig hat sich der Rat für das neue Schülercafé ausgesprochen: Es soll wie geplant auf dem Platz zwischen der Bücherei und der Mensa der Herta-Lebenstein-Realschule entstehen.

von Von Thorsten Ohm

, 29.04.2010
Schülercafé entsteht schon bald

Einstimmig hat sich der Rat für das neue Schülercafé ausgesprochen.

Auseinander gingen die Meinungen in einem anderen Punkt: Sollte die Stadt bei einer Planung des Berkelstadions prüfen, ob die Container dorthin wandern? Soweit festlegen wollten sich die 16 CDU-Ratsmitglieder nicht: Sie stimmten dagegen. FDP, UWG und SPD votierten dafür – mit 16 Stimmen. Bei einer Enthaltung war so ein Patt entstanden: Damit war der Antrag abgelehnt. Zuvor hatte der Rat die Diskussion aus dem Generationenausschuss neu aufgerollt. Reinhold Dapper (SPD) übte Kritik: Die Stadt habe das alte HoT voreilig geschlossen, das neue Schülercafé an dem Standort sei eine „unglückliche Konstellation“.

Die SPD habe das Berkelstadion bevorzugt– das jedoch für den Kompromiss beim Haushalt zurück gestellt. Wenn das Schicksal des Stadions geklärt sei, müsse man eine Verlegung des Treffs prüfen. Erster Beigeordneter Karlheinz Pettirsch konterte: Die Stadt habe das HoT aus pädagogischen Gründen aufgegeben. Der neue Weg der Jugendarbeit sei breit diskutiert worden: „Jetzt ist eine kurzfristige Lösung wichtig.“ Die Planungen für einen anderen Standort dauere zu lange.

Gertie Tenbrock (UWG) wies auf das pädagogische Konzept für das Schülercafé hin: Das hatte Barbara Berardis vom Jugendwerk tags zuvor im Ausschuss erklärt. Eine dritte Fachkraft werde nur eingestellt, wenn es die Räume gebe. „Wir sollten das möglichst schnell umsetzen“, sagte Rolf Schneider (CDU). Er forderte eine klare Entscheidung zum Standort. Das schließe nicht aus, diese später noch einmal zu prüfen. Ein vernünftiges Verhältnis zu den Nachbarn sei wichtig. Er betonte, der gefundene Platz biete optimale Voraussetzungen. Bernd Schöning (FDP) hielt eine vorübergehende Unterbringung des Schülercafés an diesem Ort für „tolerabel“. Bleiben solle es dort jedoch nicht: Wenn die Zukunft des Berkelstadions geklärt sei, könne es dort Platz finden. Das sah auch Erwin Plate (UWG) so: Das Berkelstadion sei einzubeziehen, wenn es die Planung zulasse.