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Sichere Versorgung für Wüllen

Ahaus Ihre Schlüsse aus dem Stromausfall beim Schneechaos Ende 2005 haben auch die Ahauser Stadtwerke gezogen: Sie legen ein Verkabelungsprojekt auf, das die Abnehmer in den Außenbereichen an das unterirdische Kabelnetz anschließen und von der Versorgung über Freileitungen unabhängig machen soll.

23.08.2007

Am Anfang stehen die Wüllener Bauerschaften Sabstätte, Oberortwick und Quantwick sowie Teile von Ammeln, die nun schrittweise an ein neues, flächendeckendes Kabelnetz angeschlossen werden. Nach den Aufgrabungen und der Verlegung von Leerrohren hat gestern das Einziehen von vier 10 000-Volt-Kabeln vom neuen "Schalthaus Süd" aus entlang des Gescher Damms in die umliegenden Bauerschaften begonnen.

Zug um Zug werden die Stromkabel per Drahtseil von einer 500-Meter-Kabeltrommel durch die Leerrohre gezogen und dann zu den Hausanschlüssen geführt. Auf diese Weise werden in den nächsten Wochen insgesamt 3600 Meter 10 000- Volt-Kabel sowie 3100 Meter Niederspannungskabel durch das Erdreich verlegt. Im gleichen Zug werden nach und nach die vorhandenen Freileitungen sowie die einzelnen Hausanschlüsse abgerüstet und verkabelt. Die betroffenen rund 30 Haushalte werden dazu angeschrieben und informiert, die Vorgehensweise vor Ort mit ihnen abgestimmt.

Mit dem gesamten Vorhaben soll nicht nur die Versorgungssicherheit in den Außenbereichen langfristig sicher gestellt werden, auch befreit es die Anwesen von Gefahren wie etwa Blitzeinschlägen. Und: Die gesamte Verkabelung der Häuser erfolgt für die Kunden kostenlos, wie Johannes Stentrup, Technischer Leiter der Stadtwerke betont. mel

Die 10 000-Volt-Schaltanlage im "Schalthaus Süd" mit 20 Feldern sichert die gesamte Stromversorgung des Ahauser Südens.

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