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Sonne lacht mit 33.000 Narren in Ahaus und Stadtlohn

Rosenmontagszüge

AHAUS/KREIS. Der Wettergott meinte es gut mit dem Narrenvolk, auf das gestern die Sonne in den Karnevalshochburgen der Feste Ottenstein, in Klein-Köln und Stadtlohn lachte. Insgesamt mehr als 33 000 kleine und große Narren säumten die Straßen, als die bunten Rosenmontagszüge Fahrt aufnahmen.

von Von Manfred Elfering

, 07.03.2011
Sonne lacht mit 33.000 Narren in Ahaus und Stadtlohn

Streusalzmangel? Da wissen die »Klumpenkumpels« in der Feste Abhilfe.

Laut Schätzungen der Polizei verfolgten in Stadtlohn rund 15 000 Zuschauer den närrischen Lindwurm, in Wüllen 10 000 und Ottenstein 8000. Bis zum frühen Abend gab es keine besonderen Vorfälle, bis auf die „üblichen Scharmützel“, wie es der Sprecher der Polizei ausdrückte. Eine abschließende Bewertung könne allerdings erst heute früh erfolgen.

Die Närrinnen und Narren indes hatten ihren Spaß an den farbenfrohen und fantasievollen Umzügen, den bunten Kostümierungen der Fußgruppen und Musikzügen, den prächtigen Motivwagen und der großen Bandbreite an Themen, die von den Wagenbaugruppen aufs Korn genommen wurden. Die reichten von der Bundespolitik etwa in Person des „falschen Doktors“ von und zu Guttenberg über das Klima in den ICE-Zügen, Dioxin-Eier und Google Street-View bis hin zur Pleite der Griechen und der „verschobenen“ Fußball-WM in Katar.

Für viel Lokalkolorit sorgten die Narren aber auch: Das August-Hochwasser war ebenso Thema wie der Streusalzmangel im Winter und die abgesagte StattAlm in Ahaus. Besonders betrauerten zum Beispiel die Wüllener das Ende des mexikanischen Restaurants „Casa Gonzales“ in Ahaus, das jetzt dem Abrissbagger zum Opfer fallen muss.

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